Weiterbildung im Ausland

Rechtzeitig zum Schuljahresbeginn erhielt das Schengen-Lyzeum über die luxemburgische nationale Agentur für Lebenslanges Lernen (Anefore) den Bewilligungsbescheid über die von ihr im Rahmen des europäischen Programms Erasmus-plus beantragten Mittel für Lehrer-Fortbildungen im Ausland.

Insgesamt 14 661 Euro werden laut Mitteilung der Schule für das Schuljahr 2014/15 dem Lyzeum zur Verfügung gestellt, sodass insgesamt fünf Lehrer an längeren Auslandsfortbildungen in Frankreich, England und Schottland teilnehmen können.

Erasmus-plus ist das Nachfolge-Angebot des Programms für Lebenslanges Lernen für die EU-Förderperiode 2014 bis 2020. Im neuen Programm werden Fortbildungen für Lehrkräfte ermöglicht, die über die Schule beantragt werden müssen und Bestandteil des Schulentwicklungsplanes sind.

Gefördert werden unter anderem: Unterrichten an einer Partner-Einrichtung, Teilnahme an europäischen Fortbildungskursen, die unter anderem der Erweiterung der Kenntnisse und Fähigkeiten von Schulleitern, Lehrkräften und pädagogischem Personal sowie der Verbesserung ihres Wissens über Schulbildung in Europa dienen. Dazu zählen beispielsweise Kurse zu Fachthemen der Gesellschafts- oder Naturwissenschaften, Fremdsprachendidaktik , Kommunikationsmedien und Pädagogik, Hospitation oder "Job-Shadowing" an einer Partnereinrichtung oder an einer für die Schulbildung relevanten Einrichtung, Teilnahme an europäischen Konferenzen. Für das Schengen-Lyzeum sei es dabei wichtig, dass kein Unterrichtsausfall erfolgt, weshalb die Fortbildungsmaßnahmen zur Verbesserung der Sprachkompetenz hauptsächlich in den Ferien stattfinden, heißt es aus der Schule in Perl .