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Hellendorf
Von Annabelle bis zu Königspurpur

Nebenerwerbslandwirt Daniel Moersch ist mit der Kartoffelernte zufrieden. 
Nebenerwerbslandwirt Daniel Moersch ist mit der Kartoffelernte zufrieden.  FOTO: Ruppenthal
Hellendorf. Daniel Moerschs zweiter Kartoffelmarkt startet am 3. Oktober und bietet allerlei Sorten und Gerichte. red

Sie heißen Königspurpur, Exquisa, Red Lady, Almonda oder Jelly. Ob rotes Fruchtfleisch oder eines in gelber Farbe: Eines haben sie gemeinsam: Sie wachsen in der Erde und sind von unserem Speiseplan nicht mehr wegzudenken – gebraten, gekocht, frittiert, als Pellkartoffel, Kartoffelsalat, Klöße oder als klassische Salzkartoffeln. Die Ernte der Knollen ist fast beendet – Freunde und Familie haben dem Nebenerwerbslandwirt Daniel Moersch geholfen. „Neben der frühen Sorte Annabelle sind die Sorten Belana und Granola zum Absacken bereit“, verrät der Mann, der hauptberuflich in der Entwicklung von Landmaschinen arbeitet.


Am kommenden Mittwoch, 3. Oktober, zehn bis 18 Uhr, startet er in der Retschmühle in Hellendorf seinen zweiten Kartoffelmarkt. Neben den üblichen Sorten wie Belana, Annabelle oder Granola hat er zehn weitere Sorten im Angebot, die von der saarländischen Landwirtschaftskammer in einem Sortenversuch auf dem Feld angebaut wurden, darunter auch Königspurpur. Diese deutsche Landsorte aus dem Jahr 1860 zählt zu einer der ältesten deutschen Sorten. Ihre Merkmale: sehr dunkelrotes Fruchtfleisch, leicht mehlig und sehr ansprechend im Geschmack. Zudem im Angebot: Red Lady, Almonda, Exquisa oder Jelly.

Rund um die ebenso nahrhafte wie beliebte Knolle drehen sich auch die Gerichte, die an diesem Tag angeboten werden: so etwa Kartoffelwurst und Kartoffelsuppe bis hin zu Gromperskeichelcher mit Äppelschmier.



Neben dem Kartoffelmarkt bietet sich die Möglichkeit, das ganze Jahr über Kartoffeln in den Kartoffelhäusern in Borg und Hellendorf zu kaufen.