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Verkehrsunfall-Szenario fordert Rettungskräfte

Besch. Kurz vor einer Brücke im Bescher Industriegebiet kommt ein Autofahrer mit seinem Wagen von der Straße ab. Die Folge: Das Auto schleudert unter die Brücke, bleibt am abschüssigen Hang auf der Seite liegen. Zwei Personen sind eingeklemmt, können sich nicht befreien. red

Mühsame Rettungsaktion

Die Aufgabe der 18 Feuerwehren von Besch und Nennig bei der gemeinsamen Übung: die Menschen aus dem Wrack retten. Während ein Teil der Einsatzkräfte die Unfallstelle ausleuchten, setzen andere alles daran, den Wagen vor einem Abstürzen zu hindern und vor einem weiteren Umstürzen zu sichern. Steckleiterteile kommen zum Einsatz, ebenso Halteleinen. Erst danach startet die Rettungsaktion. Um an die Unfallstelle in dem unwegsamen Gelände zu gelangen, seilen sich Feuerwehrleute ab. Im Gepäck: ein hydraulischer Rettungssatz. Um den Höhenunterschied zu überwinden, werden Schere und Spreizer über eine schiefe Ebene herabgelassen. Mit den Geräten öffnen die Helfer das gesamte Dach des Autos und befreien die Eingeklemmten, die von Puppen dargestellt werden.

Lob für Zusammenarbeit

Für die Vorbereitung und Durchführung der Übung mit 18 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen waren die Löschbezirksführer Christoph Rhein aus Besch und Stephan Tinnes aus Nennig verantwortlich. Beide hatten für ihre Leute ein dickes Lob, da die Übung reibungslos verlief und die Zusammenarbeit top war. Weitere Übungen sind laut Löschbezirksführer in Planung.

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