Vereinshaus Perl soll mit Fördermitteln saniert werden

Gemeinderat stimmt Antrag zu : Startet bald die Sanierung des Vereinshauses in Perl?

Der Perler Gemeinderat stimmte für einen CDU-Antrag, zu prüfen, ob eine Förderung durch ein Sonderprogramm möglich sei.

Im Vereinshaus in Perl könnte im kommenden Jahr die Sanierung beginnen. Einen ersten Schritt in diese Richtung hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung in die Wege geleitet. Die Ratsmitglieder stimmten einstimmig für einen Antrag der CDU-Fraktion, laut dem geprüft werden soll, ob eine Förderung der Sanierung durch das Sonderprogramm „Ländliche Entwicklung“ des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz im Saarland möglich sei.

Nach Darstellung von Perls Bürgermeister Ralf Uhlenbruch habe es bereits ein Gespräch gegeben, „und es wurde ein bestimmter Betrag in Aussicht gestellt“. Konkret gehe es um 500 000 Euro, wobei die Fördersumme bei 90 Prozent liege. „Wir müssen auch den Eigenanteil stemmen“, betont der Verwaltungschef. Diesen schätze er im Endergebnis auf 50 000 bis 100 000 Euro – eine Summe, die sich die Gemeinde nach seiner Einschätzung leisten könne. „Und es gibt weitere Programme, die sich eventuell ergänzen könnten“, fügt er hinzu. Über das genaue Budget müsse der Gemeinderat befinden.

Doch vor der Förderung stehen zunächst einmal eine Studie und Überlegungen, was genau passieren soll und in welcher Reihenfolge. „Ganz vorne in der Prioritätenliste steht die Heizungsanlage“, betont Uhlenbruch, „die ist nicht mehr zeitgemäß und anfällig für Störungen.“ Ebenfalls zu sanieren seien unter anderem die Fenster und das Dach. Wann genau die Sanierungsarbeiten starten könnten, hinge nach Worten des Verwaltungschef nicht zuletzt vom Umfang der anstehenden Arbeiten ab. Ein Beginn im kommenden Jahr sei denkbar, sagt Uhlenbruch, wenn in einem ersten Schritt nur eine Sache – zum Beispiel die Heizung – erneuert werde.

Darauf dass sich etwas in ihrem Vereinshaus tut, warten die Perler derweil schon länger. „Wir hatten schon einmal einen Antrag gestellt“, erinnert sich Uhlenbruch an das Jahr 2012 zurück. Bei dem damals avisierten Programm ist die Sanierung des Vereinshauses jedoch schlussendlich wieder aus der Förderung herausgefallen – und lag danach auf Eis. Nun aber könnte die Sanierung endlich starten. „Alle sind sich einig, dass dort etwas passieren muss“, betont Uhlenbruch. Und nicht nur darin: Ebenfalls einig war sich der Gemeinderat darüber, den Antrag der CDU-Fraktion gleich noch zu erweitern. Die Verwaltung soll hiernach in Erfahrung bringen, ob auch eine Förderung für das Bürgerhaus in Sehndorf und für die Planungskosten des Bürgerhauses Besch möglich sei.