| 20:40 Uhr

Saarburg
Studientag gibt Einblicke in Möglichkeiten nach dem Abitur

Saarburg. Einen Tag der Berufs- und Studienorientierung bot das Gymnasium in Saarburg unlängst für Schüler des elften Schuljahrgangs an. Begleitet von Fachleuten sowie Azubis und Studenten wurde den Teilnehmern, zu denen auch Schüler der Realschule plus in Saarburg gehörten, anhand unterschiedlicher Workshops ein näherer Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten nach dem Abitur gegeben. Die Konzeption mit Workshops und die Zusammenarbeit mit Universitäten aus der Region Saar-Lor-Lux orientierte sich dabei an dem Interreg-Projekt „Sesam’GR“. Ziel dieses Projekts ist es, die Heranwachsenden auf die beruflichen Perspektiven in der Großregion entsprechend vorzubereiten.

Einen Tag der Berufs- und Studienorientierung bot das Gymnasium in Saarburg unlängst für Schüler des elften Schuljahrgangs an. Begleitet von Fachleuten sowie Azubis und Studenten wurde den Teilnehmern, zu denen auch Schüler der Realschule plus in Saarburg gehörten, anhand unterschiedlicher Workshops ein näherer Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten nach dem Abitur gegeben. Die Konzeption mit Workshops und die Zusammenarbeit mit Universitäten aus der Region Saar-Lor-Lux orientierte sich dabei an dem Interreg-Projekt „Sesam’GR“. Ziel dieses Projekts ist es, die Heranwachsenden auf die beruflichen Perspektiven in der Großregion entsprechend vorzubereiten.


Schülerin Avelina Heilmaier hat an der Veranstaltung teilgenommen und gibt hier ihre Eindrücke von diesem Tag wieder: „Beginnend mit einer Begrüßung durch unseren Oberstudiendirektor Leibold wurden wir mit einem anschließenden Impulsvortrag von einem Professor von der Universität Luxemburg auf das Thema und den Verlauf des Tages eingestimmt. Die daran anknüpfenden Informationen zu Ausbildung und dualem Studium trug eine Vertreterin der Bundesagentur für Arbeit im Plenum vor, woraufhin ein Vertreter der Universität des Saarlandes das Hochschulstudium näherbrachte. Beide Vorträge waren sehr interessant und füllten Wissenslücken, wodurch vielen von uns bereits zu diesem Zeitpunkt gewisse Entscheidungsschwierigkeiten genommen wurden.

Der spannendere Teil begann jedoch, als wir uns für den ersten der drei von uns gewählten Workshops zusammenfanden.



Mein erster Workshop, unter der Leitung von Jessica Fischenich, brachte uns die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der Stadt Trier näher. Dieser äußerst informative und ansprechende Vortrag bekräftigte meinen Enthusiasmus für diese Studienrichtung und klärte viele mir bis dahin offene Fragen.

Mein zweiter Programmpunkt führte mich zu Vertretern der Polizeidienststelle in Saarburg. Eine sehr spannende und informative Präsentation über ein Studium bei der Polizei sowie Erfahrungsberichte eines Polizeianwärters gewährten uns tiefe Einblicke und weckten bei dem ein oder anderen bereits stärkeres Interesse.

Als letztes führte mich mein Tagesplan zur Sparkasse Trier. Ich war sehr überrascht, als ich erfuhr, dass drei Auszubildende das Programm alleine durchführen und uns von ihren Erfahrungen berichten werden. Dieser Workshop war, im Gegensatz zu den anderen, die ich besuchte, sehr auf gemeinsames Erarbeiten und interaktive Aufgaben ausgelegt. Dieses methodische Vorgehen rüttelte die Gruppe am späten Nachmittag nochmals auf, dadurch blieb dieser Workshop besonders im Gedächtnis.

Abschließend fanden sich alle Teilnehmer zu einer Feedbackrunde zusammen. Neben vielen positiven Anmerkungen gab es auch Verbesserungsvorschläge, zum Beispiel den Wunsch nach einer breiter gefächerten Auswahl an Workshops, wobei zu meinem Erstaunen auch handwerkliche Berufe gewünscht wurden.

Am Ende erhielten alle Teilnehmer einen eigens für diese Veranstaltung entwickelten Fragebogen, mit dem jeder den Studientag zur Berufs- und Studienorientierung rückblickend noch einmal anonym bewerten konnte. Alles in allem war dies ein sehr gelungener Studientag, der vielen von uns half, eine bessere Vorstellung von unserer beruflichen Zukunft zu bekommen.“