Sternsinger waren in Sinz unterwegs

Sternsinger waren in Sinz unterwegs

Am Morgen trotzten sie Minustemperaturen, am Nachmittag dann Schnee und Eisregen. Insgesamt 718,20 Euro haben die zehn Sternsinger der Pfarrei St. Dionysius in Sinz für Kinder in Not gesammelt. Das Motto der Aktion in diesem Jahr: "Gemeinsam für Gottes Schöpfung in Kenia und weltweit." Angesichts des Klimawandels ist die Bewahrung der Schöpfung dringlicher denn je geworden, besonders für die Ärmsten der Armen. Die Region Turkana im Nordwesten Kenias - ohnehin eine der ärmsten Regionen des Landes - steht in diesem Jahre im Fokus der Sternsinger-Aktion. Die Menschen dort leiden in besonderem Maße unter den klimatischen Veränderungen; die Landschaft ist von immer länger werdenden Dürreperioden sichtbar gezeichnet. Pablo, der Junge auf dem diesjährigen Aktionsplakat, steht stellvertretend für jene Kinder und Jugendliche , die in dieser kargen Region aufwachsen. Pablos Familie lebt vom Fischfang am Turkana-See, der langsam aber stetig austrocknet und versalzt. Dort, wo die Sternsinger empfangen wurden, brachten sie für das Jahr 2017 das Kreidezeichen "20*C+M+B+17" über den Haustüren an. Zur Abendsmesse empfing sie Pfarrer Manfred Thesen für den erkrankten Pfarrer Uwe Janssen.

Die Aktion der Sternsinger gibt es deutschlandweit seit 1959. Sie ist die weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder. Jährlich können mit den Mitteln aus dieser Aktion rund 1.500 Projekte für notleidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden. Im vergangenen Jahre wurden bundesweit von rund 330 000 Sternsingern über 46 Millionen Euro bei der Dreikönigs-Aktion gesammelt.