SPD im Perler Rat: Klare Entwicklungsperspektive für Schulpolitik

Schule Besch : SPD: „Endlich klare Richtung für die Schulpolitik“

Aus Sicht der SPD-Fraktion im Gemeinderat von Perl gibt es mit den Beschlüssen der Ratsmehrheit aus SPD, Grünen und FDP in der Sitzung vom 30. Januar zur Grundschule Besch „endlich klare Richtung für die Schulpolitik in der Gemeinde Perl“ sowie ein genehmigungsfähiges Schulentwicklungskonzept für die Gemeinde.

Damit reagiert die SPD-Fraktion auf Äußerungen des CDU-Landtagsabgeordneten und Bildungspolitikers Frank Wagner aus Merzig. Der hatte in einer Erklärung gegenüber unserer Redaktion von den Mehrheitsfraktionen im Perler Gemeinderat „klare Aussagen zur weiteren Verwendung des Schulgebäudes in Besch, das seit Juli 2016 nicht mehr genutzt wird“, gefordert (SZ vom 12. Februar, Seite C2).

„Durch die Rücknahme der Klage zur Durchsetzung der Schließung der Schuldependance hatten SPD und Bündnis90/Die Grünen im Herbst den Weg für eine sach- und bedarfsorientierte Lösung der Schulsituation geöffnet“, heißt es in einer Mitteilung der SPD-Fraktion. Ziel dieses Beschlusses sei es gewesen, dass im Anschluss an die Klagerücknahme Schule, Eltern, Verwaltung sowie Bildungsministerium ihre Sichtweise zur aktuellen Situation einbringen konnten. In seiner Sitzung vom 30. Januar 2020 habe sich der Gemeinderat mehrheitlich für folgendes Vorgehen entschieden: Das Bildungsministerium solle den Raumbedarf und den Zustand unserer aktuellen Schulsituation sowie der Nachmittagsbetreuung analysieren und bewerten.

Parallel dazu solle ein Beratungsunternehmen gemeinsam mit dem Ministerium über die Möglichkeiten der gebundenen Ganztagsschule informieren und den entsprechenden Bedarf in unserer Gemeinde auswerten. „Diese transparente Vorgehensweise, die alle Beteiligten einbindet, wurde im Rat von SPD, Bündnis 90/Die Grüne und FDP unterstützt“, heißt es von der SPD im Rat. Deren Fraktionsvorsitzende Michael Fixemer erklärt: „Wir begrüßen es sehr, dass nun endlich Bewegung in die Entwicklung unserer Schulpolitik kommt, nachdem die ehemalige Mehrheitspartei über Jahre für Stillstand gesorgt hat.“ Es sei unabdingbar, nun endlich einen genehmigungsfähigen Schulentwicklungsplan aufzustellen. Fixemer: „Für uns ist klar, dass die Vorstellungen der Eltern und die Bedürfnisse der Kinder hier entscheiden, wie eine mögliche Veränderung der Schulform umgesetzt werden kann.“ Der SPD-Fraktionschef betont zudem die Wichtigkeit langfristiger Entwicklungen und dass diese gut vorbereitet werden müssen. „Dies ist durch das beschlossene Vorgehen nun möglich“, ist Fixemer überzeugt.