SG Perl-Besch: Ausgleich in letzter Minute

SG Perl-Besch: Ausgleich in letzter Minute

Perl/Besch. An der Obermosel wurden am Wochenende die Wein- und Kellertage gefeiert. Die Fußballer der SG Perl-Besch durften die Keller ebenfalls stürmen und mitfeiern

Perl/Besch. An der Obermosel wurden am Wochenende die Wein- und Kellertage gefeiert. Die Fußballer der SG Perl-Besch durften die Keller ebenfalls stürmen und mitfeiern. Sie hatten sich im Meisterschaftsspiel der Saarlandliga vor rund 150 Zuschauern am Perler Hammelsberg mit einem 2:2-Unentschieden (1:2) gegen den SV Bübingen mit einem Last-Minute-Treffer die "dritte Halbzeit" verdient. Schütze dieses eminent wichtigen Treffers war Jan-Niclas Gronimus (Foto: eb), dessen Flankenball von rechts sich über Gästetorhüter Sascha Seiwert ins lange Eck senkte. "Ein Punktgewinn in letzter Minute ist immer etwas glücklich, aber der heute war hoch verdient, weil wir die zweite Halbzeit überlegen spielten und auch die besseren Tormöglichkeiten hatten", fasste Trainer Ralf Schmidt zusammen. Seine Mannschaft habe viel Moral bewiesen, nachdem die Gäste in der ersten Halbzeit ihre zwei einzigen Torchancen auch in Tore umgemünzt hatten. Zunächst köpfte Felix Florsch einen Freistoß von links für Torhüter Sascha Apitz unhaltbar ins lange Eck (13.). Nach einer guten halben Stunde war dann Sebastian Mootz zur Stelle, um den Ball nach einem weiten Einwurf in den Strafraum mit einem Lupfer über Apitz ins lange Eck zu befördern (34.). "So effektiv müsste meine Elf mal ihre Torchancen verwerten", seufzte Schmidt. Denn auch Perl hatte in der ersten Hälfte gute Möglichkeiten durch Christoph Benter, Jan-Niclas Gronimus und Maik Sieren, aber mehr als der Anschlusstreffer zum 1:2 kam nicht dabei heraus. Eine scharf in den Strafraum gezirkelte Freistoßflanke von Andreas Herbst verwertete Thomas Wagner aus drei Metern (40. Minute). Sekunden vor dem Halbzeitpfiff setzte Sieren einen platzierten Fernschuss in Richtung Gästegehäuse, fand aber in Bübingens Torwart Sascha Seiwert seinen Meister. Hälfte zwei gehörte dann komplett der Heimelf, aber die Gäste verteidigten ihre knappe Führung recht clever. Andererseits waren die Konter der Gäste nicht ungefährlich, denn die Schmidt-Elf hatte die Abwehr gelockert. eb

Mehr von Saarbrücker Zeitung