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Pfarreiengemeinschaft Perl pilgert nach Marienfloss

Pfarreiengemeinschaft Perl pilgert nach Marienfloss

An diesem Sonntag, 14. Juni, veranstaltet der Pilgerstab der Pfarreiengemeinschaft Perl eine Pilgerung von Perl nach Marienfloss. Das Eröffnungsgebet und den geistlichen Impuls wird Kooperator Pfarrer Herbert Cavelius um 8 Uhr in der Quirinuskapelle in Perl halten. Gegen 9 Uhr ist eine Rast in der Kirche zu Apach geplant, zu der auch Pilger aus Luxemburg und Frankreich eingeladen sind. Gemeinsam macht sich die internationale Pilgerschar entlang der Mosel auf den Weg nach Sierck-les-Bains und weiter nach Marienfloss. Um 10.30 Uhr findet ein feierliches Hochamt statt. Frühere Abtei war einst Kloster

An diesem Sonntag, 14. Juni, veranstaltet der Pilgerstab der Pfarreiengemeinschaft Perl eine Pilgerung von Perl nach Marienfloss. Das Eröffnungsgebet und den geistlichen Impuls wird Kooperator Pfarrer Herbert Cavelius um 8 Uhr in der Quirinuskapelle in Perl halten. Gegen 9 Uhr ist eine Rast in der Kirche zu Apach geplant, zu der auch Pilger aus Luxemburg und Frankreich eingeladen sind. Gemeinsam macht sich die internationale Pilgerschar entlang der Mosel auf den Weg nach Sierck-les-Bains und weiter nach Marienfloss. Um 10.30 Uhr findet ein feierliches Hochamt statt.

Frühere Abtei war einst Kloster

Die ehemalige Zisterzienserinnenabtei Marienfloss wurde 1238 gegründet, von 1415 bis 1431 war sie Kartäuserkloster, dann Kollegialstift; 1792 wurde sie zerstört, die Ruine 1963 restauriert. 1415 gründete Adolf von Essen auf Wunsch des lothringischen Herzogspaars Karl II. und Margarete von der Pfalz die Kartause Marienfloss. Er nahm seinen Schüler Dominikus dorthin mit, wo er als Vikar des Klosters wirkte.

15 Schlusssätze heute gebräulich

Da Dominikus von Preußen Schwierigkeiten hatte, sich beim Gebet selbstständig die Heilsgeheimnisse vor Augen zu führen, verfasste er 50 Schlusssätze, sogenannte clausulae, mit einem kurzen Betrachtungsaspekt, von denen man jeweils einen an das Ende jedes Gegrüßet seist du, Maria anhängte. Nach und nach bürgerten sich nur die 15 markantesten davon fest ein und sind noch heute für das Rosenkranzgebet gebräuchlich. Auf Adolf von Essen und Dominikus von Preußen sollen auch die Unterteilung in feste Abschnitte mit einer bestimmten Anzahl von Gegrüßet seist du, Maria und schließlich die Auswahl und regelmäßige Benutzung der 15 heute noch gebräuchlichen Schlusssätze zurückgehen.