Perls Cuccu fällt wohl bis Jahresende aus

Perls Cuccu fällt wohl bis Jahresende aus

Perl/Mettlach/Reimsbach. Fußball-Saarlandligist SG Perl-Besch, ohnehin nicht mit allzu großen Erwartungen in die Saison gestartet und personell nicht auf Rosen gebettet, hat schwere Wochen vor sich

Perl/Mettlach/Reimsbach. Fußball-Saarlandligist SG Perl-Besch, ohnehin nicht mit allzu großen Erwartungen in die Saison gestartet und personell nicht auf Rosen gebettet, hat schwere Wochen vor sich. Diese Woche gab es eine weitere Hiobsbotschaft: Manuel Cuccu hat sich nur ein Jahr nach seinem Kreuzband-Riss einen Adduktorenabriss zugezogen und wird dieses Jahr wohl nicht mehr spielen können. Außer ihm werden im Spiel an diesem Samstag beim VfB Dillingen (Anstoß 16.30 Uhr) mit Torhüter Sascha Apitz und Andreas Herbst zwei weitere Stammspieler fehlen. Sie sind beruflich verhindert. "Nur 14 Spieler stehen mir zur Verfügung", klagt Trainer Ralf Schmidt. Im Tor vertraut Schmidt auf das Können von Dennis Reinhardt, der in der vergangenen Saison wiederholt mit guten Spielen und Leistungen glänzen konnte. Ansonsten wird sich die Aufstellung praktisch von alleine ergeben. "Nur hinten drin stehen und mauern, ist nicht mein Ding", möchte Schmidt im Spiel aber auch nach vorne einige Akzente setzen. Gegen den FC Palatia Limbach hatte das beim 1:0-Sieg zuletzt auch gut geklapptPositive Nachricht dagegen für Saarlandligist SV Mettlach: Stürmer Sven Andres, der sich beim Heimspiel vergangene Woche gegen den FC Wiesbach (0:1) schwer verletzt hatte, befindet sich auf dem Wege der Besserung. "Es hat sich herausgestellt, dass der Hauptnerv im Unterschenkel eingeklemmt war und dadurch das Nervensystem im Unterschenkel blockiert ist", berichtet Andres. In der Krankengymnastik arbeitet er derzeit auf sein Comeback hin. Dabei ist allerdings noch nicht genau abzusehen, wann er wieder spielen kann. "Es kann zwei Wochen, aber auch zwei Monate dauern", so Andres. Wenn der SVM an diesem Samstag um 16 Uhr bei Palatia Limbach gastiert, ist der Angreifer auf jeden Fall zum Zuschauen gezwungen. Beim Tabellen-Schlusslicht Limbach (erst fünf Punkte) will Mettlach (derzeit Neunter mit zwölf Zählern) auf jeden Fall einen Sieg einfahren. Doch Mettlach ist gewarnt: Vergangene Saison kam Mettlach bei der Palatia nicht über ein 4:4 hinaus. Eine schwere Aufgabe wartet auf den 1. FC Reimsbach: Am Samstag um 15.30 Uhr trifft das Team auf den SC Halberg-Brebach. Die Gastgeber sind Tabellenvierter und mussten erst eine Niederlage in der laufenden Saison einstecken. Mit Röchling Völklingen und Hertha Wiesbach stellt Brebach zudem die drittbeste Defensive der Saarlandliga (zehn Gegentore). Problematisch für den FCR, der sich gerade mit dem Toreschießen schwer tut. "Mit zehn geschossenen Toren stehen wir schlechter da, als wir eigentlich sind. Wir müssen gegen Brebach unser Spiel aufziehen und über Konter zum Erfolg kommen", sagt Stürmer Julian Kelkel. Zudem kämpft der FCR mit Verletzungssorgen. Mit Andreas Meiers fehlt der Abwehrchef und Kapitän. Michael Gleissner droht ebenso auszufallen wie Top-Torjäger Marco Buchheit, dessen Einsatz aufgrund einer Erkältung fraglich ist. eb/sem/jac

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