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Freigabe: Perler Kreisel ist fertig

Freigabe : Perler Kreisel ist fertig

Rund 800 000 Euro hat der neue Kreisverkehr an der Maimühle gekostet – gestern war die Freigabe.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger und Bürgermeister Ralf Uhlenbruch haben jetzt den neuen Kreisverkehrsplatz Maimühle offiziell seiner Bestimmung übergeben. Der Umbau von einem stark frequentierten Verkehrsknotenpunkt zu einen modernen Verkehrskreisel
war notwendig geworden, da durch die Neuansiedlung mehrerer Einzelhandelsunternehmen und die Grenznähe zu Luxemburg und Frankreich  der frühere Kreuzungsbereich B 407/B 419 verkehrstechnisch stark überlastet war und es im Rahmen des bisherigen Vorfahrtsregelungen zur erheblichen Verkehrsbehinderungen kam „Der Flut von über 10 000 Fahrzeugen konnte man nur durch eine neue Verkehrsführung Herr werden“, betonte die Ministerin. Ziel des Umbaus war es nach ihren Worten, den Rückstau auf der B 407 signifikant zu reduzieren und das Linksabbiegen in Richtung Landesgrenze sicherer zu gestalten.

Mit der neuen Verkehrsführung wird nun der Autoverkehr flüssiger und die Wertezeiten können deutlich reduziert werden, wovon insbesondere die Anwohner profitieren. Acht Monate Umbauzeit waren bis zur Fertigstellung notwendig. Die Baukosten belaufen sich auf rund 800 000 Euro, die komplett vom Bund getragen werden. Die Baukosten für den Umbau der Versorgungsanlagen liegen bei rund 50 000 Euro. Die Gemeinde Perl schließlich steuerte rund 30 000 Euro für einen Teilbereich des Gehweges bei.
Auch Bürgermeister Ralf Uhlenbruch zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden. Er verspricht sich von dem neuen Verkehrskreisel Maimühle eine maßgebliche Verbesserung der Verkehrssituation im Bereich Grenzübergang Maimühle/ Bahnhof. Durch diese erfolgreiche Baumaßnahme wird nach seinen Worten vor allem der Alltags- und Berufsverkehr deutlich entschärft, bringt aber auch eine spürbare Vereinfachung für den touristischen Verkehr mit sich.

Zufrieden äußerte sich Wirtschaftsministerin Rehlinger auch darüber, dass es gelungen sei, die Wertschöpfung für Planung und Durchführung im Lande zu halten. In diesem Zusammenhang lobte sie die gekonnte Umsetzung der Baumaßnahme durch die saarländischen Unternehmen  Dittgen (Schmelz) und Meiers (Losheim).