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Gemeinderat
Perler fordern dauerhafte Polizeipräsenz

Perl. Seit mehr als einem Jahr teilen sich Bundespolizei und Landespolizei das Gebäude in der Bahnhofstraße 4 bis 6 in Perl. Damit der Sicherheit in der Grenzlage an der Obermosel weiter Rechnung getragen wird, haben die Verantwortlichen aus dem Perler Rathaus eine Resolution ausgearbeitet. Diese soll in der Sitzung des Perler Gemeinderates am heutigen Dienstag, 6. Februar, 18 Uhr, im Sitzungssaal des Perler Rathauses verabschiedet werden.

„Wir wollen, dass die Manpower im Haus der Polizei erhalten bleibt“, begründete Bürgermeister Ralf Uhlenbruch die Entschließung. Es sei oft genug der Fall, dass Einsatzkräfte der Bundespolizei abgezogen würden, da sie an anderen Orten einspringen müssten. Zudem fordert die Gemeinde, dass Polizisten, die in Rente gehen, wieder ersetzt werden. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass genügend Polizisten vor Ort sind“ – vor allem wegen der Grenznähe.



Weiter auf der Tagesordnung stehen die Verpflichtung von zwei neuen Gemeinderatsmitgliedern und die Besetzung von Ausschüssen. Auch Bauleitplanungen in Oberleuken sowie Oberperl und die Fortführung der Mitgliedschaft in der Bücherei „Bicherthéik“ im Schengener Ortsteil Schwebsingen stehen auf dem Plan. Diskutiert wird auch das Benutzungsentgelt für den Reisemobilstellplatz. Auch sollen Möglichkeiten ausgelotet werden, wie eine interkommunale Zusammenarbeit möglich ist. Informationen zur weiteren Verfahrensweise weist die Tischvorlage aus.