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Perl und Apach rücken näher zusammen

Perl und Apach rücken näher zusammen

Perl/Apach. Offiziell abgeschlossen ist jetzt der Ausbau der grenzüberschreitenden Verbindungsstraße zwischen Perl und dem lothringischen Apach. Auf dem rund 900 Meter langen Streckenabschnitt verläuft anstelle des ehemaligen Feldwegs eine Verbindungsstraße, die von Kraftfahrzeugen befahren werden kann

Perl/Apach. Offiziell abgeschlossen ist jetzt der Ausbau der grenzüberschreitenden Verbindungsstraße zwischen Perl und dem lothringischen Apach. Auf dem rund 900 Meter langen Streckenabschnitt verläuft anstelle des ehemaligen Feldwegs eine Verbindungsstraße, die von Kraftfahrzeugen befahren werden kann. Zur sicheren Benutzung für Fußgänger und Fahrradfahrer ist weiterhin ein Multifunktionsstreifen angelegt. Mitten durch die Weinberge verlaufend, bietet die Strecke einen schönen Ausblick auf das Moseltal. Planung, Bauleitung und Gestaltung der Infoschilder erfolgte durch das Ingenieurbüro Paulus & Partner, Wadern/Perl. Die Bauausführung übernahm die einheimische Bauunternehmung Peter Keren GmbH aus Tettingen-Butzdorf. Die Gesamtkosten von rund 1,3 Millionen Euro wurden durch die Europäische Union mit 611 500 Euro gefördert. Zum offiziellen Abschluss der Baumaßnahme begrüßten Perls Bürgermeister Bruno Schmitt, sein Apacher Kollege Gerard Rollinger und der Perler Ortsvorsteher Werner Lenert nun die Vertreter der Europäischen Union und des Umweltministeriums. Schmitt unterstrich die große Bedeutung der Straße für das Zusammenrücken der beiden Gemeinden und hob die Attraktivität für Wanderer und Radtouristen hervor. Für Gerard Rollinger stellt der Ausbau der "Alten Straße" - der ausgebaute Streckenabschnitt verläuft auf der historischen Straße von Metz nach Trier - eine wichtige Zukunftsinvestition im Dreiländereck dar. Mit der Aufstellung der zweisprachigen Infotafeln, jeweils an den beiden Ortseingängen, wurde die Maßnahme nun offiziell abgeschlossen - die Straße selbst ist bereits seit längerer Zeit für den Verkehr freigegeben. red