Leistungsspange: Nachwuchs des THW zeigt in Perl sein Können

THW-Leistungsspange : Jede Menge Edelmetall für Helfer in Blau

Die saarländische THW-Jugend legte ihre Prüfung zur Leistungsspange im Nells Park in Perl ab: Auch Teamfähigkeit war gefordert.

Die Nachwuchsarbeit wird beim technischen Hilfswerk (THW) seit jeher groß geschrieben, rekrutieren sich doch aus diesen Jugendlichen die späteren Helfer. Und wie die Abnahme des Leistungsabzeichen in den Stufen Bronze und Silber in Perl zeigte, braucht es dem THW um seine Zukunft nicht bange zu sein: Bestens motivierte Jugendliche aus dem gesamten Saarland demonstrierten eindrucksvoll ihren hervorragenden Leistungsstandard. 34 Gruppen erreichten Bronze, elf Silber.

Abnahmeleiterin Kira Kilian und Landesjugendleiter Thomas Kilian waren mit diesem Ergebnis hochzufrieden, zeigt es doch, dass in den verschiedenen Ortsgruppen hervorragende Arbeit geleistet wird. „Wir sind stolz auf die große Zahl der Jugendlichen, die sich beim THW engagieren und sich zudem auf einem Top-Leistungsstand befinden“, betonten sie übereinstimmend.

Der Ortsverband Perl-Obermosel präsentierte sich wieder einmal als guter Gastgeber und stellte zusammen mit der Gemeinde Perl mit dem Park von Nell einen optimalen Übungsrahmen zur Verfügung. An 16 Stationen mussten die Jungen und Mädchen ihr Wissen und Können demonstrieren. Teils ging es mehr um Allgemeinwissen, zum anderen um konkretes technisches Können, wie es dem THW zu eigen ist. Erschwerend kam dazu, dass die Jugendlichen nicht in festen Teams antraten, sondern dass aus den einzelnen Ortsvereinen bunt zusammengewürfelte und gut durchmischte Mannschaften gebildet wurden, die dann die geforderten Aufgabenstellungen zu bewältigen hatten.

 Teamfähigkeit war also gefordert, und je schneller es klappte, desto vorteilhafter war es für den Wettbewerb. Gemäß dem modularen Aufbau des technischen Hilfswerks galt es also ganz schnell zu einem gut funktionierenden Team zusammen zu wachsen und die gestellten Herausforderungen zu meistern. Und das klappte zumeist erstaunlich schnell und gut.

 16 Stationen galt es zu bewältigen. Das Spektrum war weit gefasst und reichte von der richtigen Benennung von Werkzeugen über die sachgerechte Bedienung eines Feuerlöschers und theoretisch wie praktisches Können in der Knotenkunde bis hin zum Bau einer belastbaren, ohne jegliche Verbindungselemente funktionierenden Leonardo-Brücke. Abschließender Höhepunkt bildete nach der Abnahme des Leistungsabzeichens am Nachmittag die feierliche Übergabe der Urkunden.

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