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In Tettingen-Butzdorf und Borg starten am Wochenende die Äppel-Tage

Zwei Tage um den Apfel in Tettingen-Butzdorf und Borg : Corona macht aus dem Äppelfeschd Äppel-Tage mit vielen Leckereien

Seit einem Vierteljahrhundert ist am zweiten Oktober-Wochenende Äppelfeschd in Tettingen-Butzdorf und Borg. An dieser Tradition werden die Veranstalter nach ihren Worten auch in Pandemie-Zeiten festhalten, „allerdings bestimmt Corona in diesem Jahr die Regeln“.

So wird das Äppelfeschd am Samstag, 10. Oktober, und Sonntag, 11. Oktober, als Äppel-Tage gefeiert. Die Leckereien der Viezstraße sind bei den Erzeugern in Tettingen-Butzdorf und Borg direkt zu kaufen, natürlich bei strikter Einhaltung aller Hygienerichtlinien.

In Butzdorf bieten „Edelbranntweinbrennerei und Obstbau Alois Becker“ sowie „Bio-Obstbau und Branntweinmanufaktur Lackas“ Äpfel aller Sorten aus eigenem Anbau an, außerdem Schnäpse und andere Spezialitäten aus eigener Produktion. In Borg werden neben heimischem Obst frisch geerntete Kartoffeln von Daniel Moersch und Honig von Maria Timmer angeboten. Speisen zum Mitnehmen, nach Vorbestellung, gibt es beim Partyservice Moersch. An allen Ständen gibt es natürlich frisch gepressten Apfelsaft und Viez zum Mitnehmen. Die Verkaufsstände sind am Samstag, 10. Oktober, von 12 bis 18 Uhr geöffnet und am Sonntag, 11. Oktober, von 12 bis 17 Uhr.

Die Gastgeber weisen darauf hin, dass es nicht möglich sei, in den Kellern und Scheunen der Obstbetriebe zu speisen oder Schnaps und Viez zu verkosten. „Corona gibt die Regeln an diesen Äppel-Tagen vor“, heißt es in der Pressemitteilung. „Das bedeutet für alle Besucher: Abstand halten, ausnahmslos Mund- und Nasenschutz tragen, den Anweisungen der Veranstalter folgen und sich mit Name und Telefonnummer registrieren lassen.“

Es seien ungewöhnliche Zeiten, die ungewöhnliche Maßnahmen erforderten. Die Veranstalter hoffen nach ihren Worten, dass die treuen Besucher den Weg nach Tettingen-Butzdorf und Borg finden werden. „Selten war die Apfelernte so reichhaltig wie in diesem Jahr“, teilen sie mit. „An den Verkaufsständen werden Produkte angeboten, die es so im Geschäft nicht zu kaufen gibt. Auch wenn nicht vor Ort verzehrt werden darf, die Möglichkeit, viele Leckereien mit nach Hause zu nehmen, ist garantiert.“