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Hexen in Perl üben scharfe Kritik

Hexen in Perl üben scharfe Kritik

Unbekannte machen ihrem Ärger über Zustände rund um den Sportplatz Luft.

Hexen-Protest: In der Nacht von Sonntag, 30. April, auf Montag, 1. Mai, kamen sie - still und leise - und montierten im Schutz der Dunkelheit ihr Banner mit der Kritik. Seit über 15 Jahren wird den Sportlern eine neues Stadion mit mordernem Clubheim in Aussicht gestellt. In der Vergangenheit war sogar von einem Leistungszentrum mit mehreren Plätzen die Rede.

Die Jahre vergehen, und nichts tut sich - und Clubheim und Sportplatz werden allmählich marode. Ein schlechtes Beispiel für den Perler Fußballnachwuchs, der miterleben muss, wie Heizung und vieles andere immer mehr kaputt gehen, sagen die Kritiker.

Der Protest in der Hexennacht war ein Wink mit dem Zaunpfahl, genauer gesagt mit dem ganzen Sportplatzzaun.

Dieses Hexenwerk war gelungen: Besser konstruktive Kritik üben, als mit phantasielosen Hexennachtstreichen Dinge sinnlos zerstören - wie wieder vielerorts geschehen.