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Borg
Altes Handwerk aus der Römerzeit hautnah erleben

Auch Schmiedekunst ist zu bewundern.
Auch Schmiedekunst ist zu bewundern. FOTO: Moritz Leg
Borg. Wie der handwerkliche Betrieb in einem römischen Dorf ausgesehen hat, können die Besucher des Handwerker- und Grabungsfests der Villa Borg an diesem Samstag und Sonntag, 13. und 14. Oktober, jeweils von zehn bis 18 Uhr sehen und erleben.

Wie konnten die Menschen zur Römerzeit Dinge wie Dachziegel, Gläser, Schmuck, Geschirr oder Waffen in dieser Qualität herstellen? Um dies zu veranschaulichen, ist auf der rekonstruierten Anlage in Borg ein kleines Handwerkerdorf entstanden, das so ähnlich bereits zu Lebzeiten der Villenbesitzer bestanden hatte. Hier kann der Betrieb hautnah verfolgt werden. Unter dem Titel „Faszination Handwerk und Abenteuer Archäologie“ zeigen die Fachleute ihr Handwerk. Im Vordergrund stehen die neuen Werkstätten: Töpferei (Produktion von Keramik), Schmiede (Metallbearbeitung) und Glashütte (Herstellung antiker Glasgefäße und Glasperlen). Zu sehen ist auch die Herstellung von Gold- und Silberschmuck, Emaille- und Buntmetallarbeiten, Bronzegüsse sowie Malerarbeiten. Ein Schuster zeigt sein Können, aus Knochen werden Gebrauchsgegenstände produziert, und es werden Stoffe und Wolle gefärbt.


Eintrittspreise: Erwachsene sechs Euro, Familien zwölf Euro.