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Fünf Nationen zu Besuch in Perl

Fünf Nationen zu Besuch in Perl

Perl. Die sprachliche und kulturelle Vielfalt in Europa, die durch die Migrationen bereichert wurde, steht im Mittelpunkt des Comenius-Projektes. Mehrere Klassen des Schengen-Lyzeums in Perl nehmen durch Ausstellungen, Präsentationen, Umfragen und Austauschen über das Internet an dem Projekt teil

Perl. Die sprachliche und kulturelle Vielfalt in Europa, die durch die Migrationen bereichert wurde, steht im Mittelpunkt des Comenius-Projektes. Mehrere Klassen des Schengen-Lyzeums in Perl nehmen durch Ausstellungen, Präsentationen, Umfragen und Austauschen über das Internet an dem Projekt teil. Etwa 20 Schüler und fünf Lehrer aus dem Schengen-Lyzeum konnten bisher dank der Finanzierungshilfe der Europäischen Kommission für Comenius-Schulpartnerschaften an den gemeinsamen Begegnungen im Ausland teilnehmen. Die offizielle Kommunikationssprache der Schulpartnerschaft ist Französisch.Die 20 Schülerinnen und Schüler aus den Partnerschulen wurden in deutschen und luxemburgischen Gastfamilien untergebracht, um einen Einblick in das Alltagsleben zu gewährleisten. Dabei konnten sich Gastfamilien sowie Austauschschüler im Umgang mit Fremdsprachen üben: Neben dem Französischen wurde auch oft auch das Englische zur Kommunikation benutzt. Der Schulalltag am Schengen-Lyzeum wurde durch eine Schulbesichtigung, Unterrichtsbesuche und diverse Veranstaltungen (wie die schuleigene Weihnachtsfeier) näher gebracht. Bei einem vielfältigen Ausflugsprogramm haben die Gäste die Großregion zu erkunden. Neben Luxemburg-Stadt mit Altstadt uns europäischen Institutionen wurde auch das Dreiländereck besichtigt. Leider musste ein Ausflug nach Trier wegen den Witterungsverhältnissen abgesagt werden. Dafür konnten die Austauschschüler aus dem Schengen-Lyzeum und den Partnerschulen sich an diesem schulfreien Tag beim Schlittenfahren und Herumtoben im Schnee näherkommen. Höhepunkt der Begegnung war der gemeinsame Abend am Freitag am Schengen-Lyzeum. Die Gastfamilien hatten ein köstliches Buffet mit zahlreichen regionalen Gerichten vorbereitet.

Nachdem die ersten fünf Begegnungen bei den Partnerschulen in Spanien, Polen, Griechenland und Bulgarien und am Schengen-Lyzeum stattfanden, findet die letzte Begegnung im März in Paris statt.

Und das sagten Gastschüler und Schülern des Schengen-Lyzeums zur Begegnung in Perl: Io aus Griechenland fand den Empfang durch die Austauschschülerin und ihre Familie "sehr herzlich". Sie wäre gerne noch länger geblieben. Laia aus Spanien meinte: "Ich war von der verschneiten Landschaft beeindruckt, da es bei uns in Valencia so gut wie nie schneit. Die Weihnachtsmärkte haben mir ebenfalls gefallen."

Tsvetelina, die aus Bulgarien kommt, meinte: "Die Lehrer aus dem Schengen-Lyzeum waren sehr nett und ich war über die zahlreichen Laptops und Smartboards in der Schule erstaunt. " Mehrsprachig war der junge Pole Oscar unterwegs: "Ich habe hier Französisch und Englisch gesprochen. In Polen spreche ich diese Fremdsprachen nur im Fremdsprachenunterricht, aber hier musste ich mich mit ihnen verständigen, da keiner Polnisch versteht." Daniel aus Luxemburg schließlich sagte, er sei froh über diese Begegnung, "da ich mich gut mit meinem Austauschschüler verstehe und wir viele Ausflüge gemacht haben". red

"Ich war von der verschneiten Landschaft beeindruckt, da es bei uns in Valencia so gut wie nie schneit."

Laia, Austauschschülerin

aus Spanien