Feuer bricht in einem Haus in Perl aus, Ursache noch nicht geklärt

Freuer : Küchenbrand fordert zwei Verletzte

Eine Verletzte hat ein Küchenbrand am Dienstag um die Mittagszeit in Perl gefordert. Das hat die Polizei-Inspektion Merzig mitgeteilt. Die 42-jährige Bewohnerin hat eine Rauchvergiftung. Die Mutter konnte sich mit ihrem Zweieinhalbjährigen auf den Balkon des Hauses retten, berichtete Edwin Ollinger, Leiter des Ordnungsamtes der Gemeinde Perl.

Von dort habe die Feuerwehr beide mit der Leiter geborgen und ein Rettungsdienst die Frau in ein Krankenhaus ins luxemburgische Esch sur Alzette gebracht. Mit 25 Einsatzkräften gingen die Mitglieder aus fünf Löschbezirken gegen die Flammen vor. Ehrenamtliche Helfer aus Besch waren ebenso vor Ort wie aus Borg, Nennig, Perl und Tettingen-Butzdorf. Zur Unterstützung waren auch Feuerwehrleute aus Remich mit einer Drehleiter samt Begleitfahrzeug zum Einsatzort gekommen. Da der Balkon des Hauses in der Straße am Wanningers Garten nach den Worten von Ollinger von der Feuerwehr gut zu erreichen war, wurde die Drehleiter nicht gebraucht.

Warum das Feuer ausgebrochen ist, steht noch nicht fest. Brandermittler der Polizei haben ihre Arbeit aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist das Haus zurzeit nicht bewohnbar. Beim Ausbuch des Brandes hatte sich die Frau im Obergeschoss aufgehalten, als sie ein Knistern aus der Küche vernahm. „Durch das Feuer wurde es verrußt“, beschrieb der Leiter der Ortspolizeibehörde den Zustand des Gebäudes. „Wenn beide nicht bei Verwandten oder Bekannten unterkommen können, wird die Gemeinde eine Wohnung zur Verfügung stellen“, kündigte Ollinger an. Um schnell handeln zu können, sei er mit der Polizei in Verbindung.

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