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Schild: Fernweh-Park: Wo Prominente für den Weltfrieden werben

Schild : Fernweh-Park: Wo Prominente für den Weltfrieden werben

(mst Er entführt zu Traumreisen in ferne Länder und magische Städte – und das direkt an der Verkehrsader A9 zwischen München und Berlin: Im Fernweh-Park des oberfränkischen Marktes Oberkotzau wird Geografie außer Kraft gesetzt: New York liegt direkt neben Reit im Winkl, von Rio bis Dubai sind es nur wenige Schritte. Einen Steinwurf weiter warnen Schilder: „Kangaroos next 10 km.“ Die legendäre Route 66 startet unmittelbar hinter Hamburg. Man geht auf Weltreise – von Perl nach New York, nach Honolulu oder nach Hollywood, L. A. „Mit Blick auf die exotischen Städtenamen aus aller Welt können Besucher optisch, gedanklich und emotional, sozusagen im Kopfkino, eine Reise um die Welt antreten – und das in wenigen Schritten“, beschreibt Initiator Klaus Beer sein Projekt.

In den Fernweh-Park – schon längst mehr als eine Touristenattraktion – integriert ist der sogenannte „Signs of Fame“. Über 400 Stars und Prominente aus Musik, Film, TV, Bühne, Sport und Politik haben Grußschilder abgegeben: Kevin Costner, Arnold Schwarzenegger, Denzel Washington, Mario Adorf, Dr. Auma Obama, Halbschwester des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, Dirk Nowitzki, Philipp Lahm, Helene Fischer, Henry Maske, die Klitschko-Brüder, Chris De Burgh, Karlheinz Böhm und sogar der Dalai Lama. „Mit ihren bekannten Namen helfen sie mit, diese Friedensidee um die ganze Welt zu tragen“, sagt Beer.

Weiter werden nach Darstellung des Initiators Prominente, die sich in besonderer Weise sozial engagieren, mit „Star-Sternen“ ausgezeichnet, ähnlich des weltberühmten Walk of Fame in Los Angeles. „Diese werden im Fernweh-Park entlang der Rundbühne des Amphitheaters vor der exotischen Schilderkulissen auf Granitstelen präsentiert. Stern-Würdenträger wie Karlheinz Böhm, James Last, Heino, Pierre Brice, Henry Maske und der frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher sind dort bereits vertreten. Im Fernweh-Park wird der Starwalk ‚Boulevard der Humanität’ genannt.“

Mit ihrem Grußschild und ihren Handabdrücken werden laut Beer die Prominenten nicht nur für ihre Erfolge ausgezeichnet, „sondern heben damit auch symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt. Denn unter den Schildern aus aller Welt sollen Menschen aller Welt ein Zeichen für Frieden und Zusammengehörigkeit setzen – egal, welcher Hautfarbe, Religion oder politischer Weltanschauung“, nennt Beer die Ideologie des Projekts.

„Der Fernweh-Park ist deshalb nicht nur eine Touristenattraktion für die Region Hochfranken, er ist vielmehr auch ein europaweit einmaliges Langzeitprojekt für Frieden und Zusammengehörigkeit aller Völker und Nationen. Er nimmt, über alle weltanschaulichen Grenzen hinweg, eine klare Position gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ein und setzt ein Zeichen für Toleranz gegenüber Mitmenschen und eine weltoffene Bundesrepublik. Aus diesem Grunde trägt auch die höchste Pfahlspitze einen Globus mit dem Slogan ‚For a peaceful world – für eine friedvolle Welt’.“