Experten sollen Grundschule Perl auf Schadstoffe untersuchen

Experten sollen Grundschule Perl auf Schadstoffe untersuchen

Woher kommt die Nässe in der Außenwand des Gebäudes von 1928 der Perler Grundschule? Welche Auswirkungen hat dies auf eine mögliche Schimmelbildung? Hat sich schon im Bereich des Kellers und des Treppenabgangs Schimmel gebildet? Welche gesundheitliche Auswirkung kann dies auf die Kinder haben? Diese Fragen sollen jetzt Fachleute klären. Das hat der Perler Gemeinderat in seiner Sitzung am Montag beschlossen. Proben sollen gezogen und von Experten eines Labors ausgewertet werden, lautete die Entscheidung des Rates.

Bürgermeister Ralf Uhlenbruch soll den Auftrag erteilen. Das Thema war auf Wunsch der SPD auf die Tagesordnung gesetzt worden. "Wenn die Bude versaut ist, soll was gemacht werden", kommentierte Karl-Heinz Raczek die Mängel, die Frank Schmitt (SPD ) und sein Parteifreund Markus Hen auflistet hatten. Nach Darstellung von Bürgermeister Uhlenbruch war die jüngste Raumluftmessung in Ordnung. Auch das Dachgeschoss dieses Gebäudes erfüllt nach Darstellung von Hen und Schmitt nicht über den erforderlichen Standard für den Schulbetrieb. Sie nannten den Brandschutz. Dem widersprach der Verwaltungschef. Mehrmals habe es Begehungen mit der Unteren Bauaufsicht und der Feuerwehr gegeben. Die hätten keinerlei Beanstandungen vorgebracht. "Damit wurde der Verpflichtung nachgekommen", sagte CDU-Fraktionschef Ernst Rudolf Ollinger.