| 21:16 Uhr

Saarburg
Entlaufenes Fohlen im Sumpf gefunden

Auf dem Foto sind Mutter Silke Scheuer, Tochter Saskia Scheuer, das Fohlen Safir und der Hofhund Nele.
Auf dem Foto sind Mutter Silke Scheuer, Tochter Saskia Scheuer, das Fohlen Safir und der Hofhund Nele. FOTO: Wilfried Hoffmann
Saarburg. () Ein tierisches Drama endete am Sonntag mit einem glücklichen Ende, gibt aber weiterhin Rätsel auf: Am Mittwoch, 30. Mai, hatte die Polizei-Inspektion Saarburg gemeldet, dass ein neugeborenes männliches Fohlen von seiner Weide, die an der L 135 zwischen Saarburg und Mannebach liegt, verschwunden war.

Die Polizei ging von einem Diebstahl des Jungtieres aus, da es sich normalerweise nicht eigenständig von der Mutter entferne und auch keine Hinweise auf ein mögliches Ableben des Fohlens aufzufinden gewesen waren. Fast zwei Wochen später ist das Braunscheck-Fohlen mit Namen Safir am Sonntagnachmittag gegen 16.30 Uhr von einem Jäger in einem Sumpfgebiet lebend aufgefunden worden. Der Fundort befindet sich nur in etwa 600 Meter Entfernung vom Ort des Verschwindens. Das Tier befand sich nach Angaben der Polizei in einem abgemagerten und geschwächten Zustand. Mittlerweile ist Safir wieder zurück auf dem Hof , wo das Tier erst einmal wieder zu Kräften kommen muss. Es grenzt an ein Wunder, dass das Tier elf Tage ohne seine Mutter überlebt hat.


Die Besitzer von Safir, Silke Scheuer und ihre Tochter Saskia, sind überglücklich, dass er wieder zurück auf dem Hof ist. Silke Scheuer kann sich nicht vorstellen, dass Safir die ganze Zeit in dem Sumpfgebiet war, da er sehr zutraulich gegenüber Menschen ist.

Die Stutenmutter Snerpa produziert leider keine Milch mehr, die momentan das Wichtigste für Safir wäre. Auch der Versuch, das Tier von einer anderen Stutenmutter annehmen zu lassen, ist fehlgeschlagen. Nun muss man hoffen, dass Safir mit Elektrolytlösung wieder aufgepäppelt werden kann oder seine Mutter wieder Milch produziert. Derweil bittet die Polizei weiter um Hinweise, die Licht in das Verschwinden von Safir bringen können. Hinweise können unter Tel. (0 65 81) 91 55-0 übermittelt werden.