Die Schönheit in der Antike steht im Mittelpunkt

Borg : Zeitreise zu Schminke und Parfüm

Die Körper- und Schönheitspflege in der Antike präsentieren die Damen der Familia Poppaea und der Legio XXII PPF am Samstag, 13. April, und Sonntag, 14. April, in der Römischen Villa Borg. Jeweils von zehn bis 18 Uhr greifen die antiken Kosmetikerinnen in den Farbtopf – allerdings wird es nicht so farbig wie vielleicht erwartet, denn die Kosmetika waren nicht so extrem wie oft behauptet.

Die Damen berichten von der Körperpflege, präsentieren Düfte, führen Kosmetika vor und zeigen historische Frisuren. Außerdem werden Feinheiten bei der Herstellung diverser Kosmetika beleuchtet, die eine oder andere Frisur wird getestet, und Geheimnisse der Verhütung werden gelüftet.

Der Begriff „Kosmetik“ stammt von den Griechen ab. Sie liebten es, jegliche Schminke und Salben zu parfümieren. Für die Griechin hieß es in Sachen Make-Up „je heller, desto besser“, denn eine blasse Hautfarbe stand für Eleganz und hohes Prestige. Die griechische Dame nahm mit Vorliebe ein ausgiebiges Bad in Milch und Früchten. Die Römer, die das Wort „Parfum“ erfunden haben, ließen sogar Düfte, Schminke und Perücken aus dem Ausland importieren. In der Antike zählte Kosmetik jedoch zu einem der wichtigsten Bestandteile der Medizin und diente somit nicht nur der äußerlichen Schönheit.

Die Kosten für den Thementag „Schönheit und Pflege in der Antike“ sind im Eintrittspreis der Villa enthalten. Weitere Infos beim Archäologiepark Römische Villa Borg, Telefon (0 68 65) 91 170, unter E-Mail info@villa-borg.de und unter www.villa-borg.de.

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