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Wein- und Kellerfest: Den Obermoselwein hochleben lassen

Wein- und Kellerfest : Den Obermoselwein hochleben lassen

Auch die 42. Auflage des Wein- und Kellerfestes in Perl, Oberperl und Sehndorf erweist sich als wahrer Besuchermagnet.

Das Perler Wein- und Kellerfest ist und bleibt ein Besuchermagnet. Auch seine 42. Auflage lockte übers Wochenende viele Besucher aus nah und fern, von dies- und jenseits der Landesgrenzen ins Dreiländereck nach Perl. Beim Marsch durch die neun Keller konnten sie die Vielfalt und Klasse des saarländischen Weins bei kulinarischen Köstlichkeiten der Region ausgiebig und nach Herzenslust genießen. Ein abwechslungsreiches Life-Musikprogramm bildete den passenden Rahmen. Das Fest klingt am heutigen Montagabend in der Perler „Zuckerknupp“ Dr. Matzinger und in der Champusscheune von Gerd Petgen in Sehndorf aus.

Für die „kleinen Besucher“ gab es am Sonntag traditionell ein eigenes Kinderprogramm in und an der Grundschule Perl. Auch das Puppentheater Kussani war wieder einmal an der Obermosel mit seinem Umweltkasper zu Gast.

Bereits zur Eröffnung am Freitagabend im Zelt vor dem „Frutenkeller“ des Weingutes Ökonomierat Herber hieß Winzerpräsident Gerd Petgen viele Gäste willkommen, an der Spitze den Protektor, Landtagspräsident Klaus Meiser, sowie Weinkönigin Ruth mit ihren Prinzessinnen Lisa und Jessica. Dabei versprach er den Gästen erlebnisreichen Genuss im Dreiländereck, „denn nicht umsonst ist der Wein inzwischen zum Symbol und Inbegriff der Lebensfreude und der Geselligkeit geworden“. Den hohen Stellenwert des saarländischen Weins von der Obermosel zeige nicht zuletzt die Präsenz zahlreicher namhafter und prominenter Besucher, darunter die stellvertretende Ministerpräsidentin Anke Rehlinger und der für Landwirtschaft und Weinbau zuständige Ressortminister Reinhold Jost. Auch zahlreiche königliche Hoheiten der Region gaben sich die Ehre, an der Spitze natürlich die saarländische Obermoselweinkönigin Ruth sowie ihre beiden Prinzessinnen Lisa und Jessica. Bürgermeister Ralf Uhlenbruch beleuchtete nicht nur die poetische Seite des Weines, sondern rief auch seine grenzüberschreitende Bedeutung im Dreiländereck für Europa in Erinnerung.

 Ein Handy-Selfie der königlichen Hoheiten aus der Region.
Ein Handy-Selfie der königlichen Hoheiten aus der Region. Foto: Ruppenthal

Schirmherr Klaus Meiser sprach dabei von einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. Nicht nur der Sturm seiner Gäste bei seiner Geburtstagsfeier am 3. Oktober habe die besondere Qualität und hohen Stellenwert des saarländischen Weins deutlich gemacht, „auch im hohen Norden, im Bremer Ratskeller, weiß man längst die besondere Güte des saarländischen Weins im Vergleich mit mehr als 1200 anderen Sorten zu schätzen“. Es gelte beim Genuss aber darauf zu achten, so Meiser abschließend, „dass den von Gerd Petgen angesprochenen magischen Momenten keine tragischen folgen“. Dafür sorgte aber auch die Polizei, die neben Bundes- und Landespolizei auch durch die lothringische Gendarmerie und die luxemburgische Police vertreten war.