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Debatte zum Sporthallen-Neubau geht in die Verlängerung

Debatte zum Sporthallen-Neubau geht in die Verlängerung

Der geplante Neubau einer Sporthalle für das deutsch-luxemburgische Schengen-Lyzeum soll auf den Prüfstand. Das hat auf SZ-Anfrage die Kreisverwaltung mitgeteilt. Am Donnerstag hatten sich Vertreter der Gemeinde Perl , Mitglieder des Gemeinderates, Kommunalpolitiker, eine Abordnung des Landkreises und des Staates Luxemburg zum Gespräch getroffen.Thema: Wie geht es mit dem geplanten Neubau weiter, der auf rund drei Millionen Euro geschätzt wird, nachdem der Gemeinderat Perl es abgelehnt hatte, die Bauträgerschaft zu übernehmen?

1,5 Millionen Euro hatte das Großherzogtum für den Bau zugesagt, 300 000 Euro hat der Landkreis in seinen Haushalt eingestellt. Die restlichen 1,2 Millionen sollten sich Land und Gemeinde Perl teilen. Der Kreis werde den Bedarf der Halle überprüfen, hieß es am Freitag aus dem Landratsamt. Danach werde sich der Kreistag erneut mit dem Thema beschäftigen. Nach Worten des Perler CDU-Fraktionschef Ernst-Rudolf Ollinger hat die Unterredung zwei Dinge an den Tag gebracht: Zum einen erwartet er die Bedarfsklärung.

Zum anderen, und das habe der Vertreter aus Luxemburg bestätigt, müsse der Kooperationsvertrag zwischen Kommune, Landkreis Merzig-Wadern und dem Staat Luxemburg als Co-Finanzier des Lyzeums nicht noch in diesem Monat unterschrieben werden. "Wir haben Zeit bis März. Dann können wir im Januar noch einmal beraten", sagt er zu der geplanten Sporthalle der binationalen Schule, die 396 Schüler aus dem Grünen Kreis besuchen, 341 aus Luxemburg , 48 aus Rheinland-Pfalz, 17 aus dem Kreis Saarlouis und 23 junge Franzosen.