Bundespolizei stockt auf

Nennig. Wo die Bundespolizisten in der Gemeinde Perl künftig ihr Revier haben werden, verriet Peter Altmaier am Freitagmorgen bei seinem Besuch in Nennig nicht. Ob neu bauen oder mieten - man sei noch in der Ideenfindung, sagte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium

Nennig. Wo die Bundespolizisten in der Gemeinde Perl künftig ihr Revier haben werden, verriet Peter Altmaier am Freitagmorgen bei seinem Besuch in Nennig nicht. Ob neu bauen oder mieten - man sei noch in der Ideenfindung, sagte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium. Dagegen steht die Zahl der Beamten, die in den Einsatz fahren, fest: "Das Team soll von bisher 15 auf 38 aufgestockt - also mehr als verdoppelt werden", sagte der CDU-Politiker. "Damit wird das Revier Nennig aufgewertet, in seiner Arbeitsfähigkeit gestärkt und langfristig gesichert." Die Aufstockung soll im Laufe des Jahres umgesetzt werden. Insgesamt soll das Saarland durch die Reform der Bundespolizei, die am 1. März in Kraft tritt, durch über 100 Beamte verstärkt werden. Die Aufstockung in der Mosel-Gemeinde bedeute nach Ansicht von Altmaier einen erheblichen Sicherheitsgewinn für die Region und einen Zuwachs an sicheren Arbeitsplätzen für die Kommune. Noch ungeklärt ist der Standort des neuen Reviers. Im Sommer soll die endgültige Entscheidung fallen, gab er ein Zeitfenster vor. Team braucht mehr PlatzKlar ist, dass das 38-köpfige Team mehr Platz braucht - ein Thema, das der Staatssekretär aus dem Saarland am Freitagmorgen mit Bürgermeister Bruno Schmitt, Mitgliedern des Gemeinderates, dem Landtagsabgeordneten Edmund Kütten, Beschäftigten und Personalvertretern behandelte. Die bisherige Unterkunft unmittelbar an der Landesgrenze zum Großherzogtum ist zu klein und entspricht nicht mehr den heutigen Erfordernissen. Vor allem bei den Duschen und den Umkleideräumen werde es eng, meinte Peter Fuchs, Leiter der Bexbacher Dienststelle. Statt der bisherigen 150 Quadratmeter seien 400 erforderlich. Altmaier räumte ein, dass auch das Büro-Gebäude der Speditionsfirma Fixemer im Auswahlkatalog stünde. Auf der Suche nach einem geeigneten Standort würden alle Angebote überprüft.Die Idee, die Dienststelle unter dem Dach des geplanten Rettungszentrums Auf Sabel einzurichten, sei ebenfalls ins Kalkül gezogen worden, so Altmaier. "Das Rettungszentrum wird bis 2011 fertig sein - neben DRK und Feuerwehr könnte auch dort die Bundespolizei ihren Sitz haben", meinte Bürgermeister Bruno Schmitt. "Uns schwebt ein solches Rettungszentrum vor", meinte Landtagsabgeordneter Edmund Kütten. "Da wäre es doch gut, wenn die Bundespolizei sich dort ansiedeln würde - ob sie als Mieter einzieht oder selbst baut", warb er. Das sieht auch Roland Voss, Chef der GdP- Kreisgruppe Bundespolizei, so. Sich in das Rettungszentrum einzugliedern, ist nach seiner Ansicht die ideale Lösung.