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Bruno Schmitt: Perl ist nach wie vor ein begehrter Wohnstandort

Bruno Schmitt: Perl ist nach wie vor ein begehrter Wohnstandort

Perl. In der Gemeinde Perl ist nach Überzeugung von Bürgermeister Bruno Schmitt im zu Ende gehenden Jahr vieles erreicht worden, "um unseren Wirtschaftsstandort und die Lebensqualität für die Bewohner zu verbessern". Mit Beginn des Jahres 2010 habe der Verkauf von Baugrundstücken in den Ortsteilen Perl, Besch, Nennig und Sinz begonnen

Perl. In der Gemeinde Perl ist nach Überzeugung von Bürgermeister Bruno Schmitt im zu Ende gehenden Jahr vieles erreicht worden, "um unseren Wirtschaftsstandort und die Lebensqualität für die Bewohner zu verbessern". Mit Beginn des Jahres 2010 habe der Verkauf von Baugrundstücken in den Ortsteilen Perl, Besch, Nennig und Sinz begonnen. "Dadurch können unsere Bürger wieder Baugrundstücke zu bezahlbaren Preisen erwerben. Der Verkauf von bereits 45 Grundstücken zeigt, dass die Gemeinde Perl nach wie vor ein begehrter Wohnstandort ist." 2011 werde die Gemeinde die Gewerbeflächen in Besch vermarkten können mit der berechtigten Hoffnung, dass dort weitere Ausbildungs- und Arbeitsplätze entstehen.Schmitt sieht Perl auf einem guten Weg. "Denn die Gemeinde hat einen solide finanzierten Haushalt, der uns einen gewissen Handlungsspielraum erlaubt. Der nach wie vor stetige Bevölkerungszuwachs, entgegen dem allgemeinen demographischen Trend, lässt eine dynamische und positive Entwicklung erwarten, zum Vorteil aller." Im kommenden Jahr werde die Perler Grundschule um vier Räume erweitert und dadurch Platz für zusätzliche Klassen geschaffen. 2011 werde auch das Schengen-Lyzeum fertiggestellt und die Unterrichtssituation weiter verbessert. "Es entsteht ein grenzüberschreitender Bildungsstandort in Perl für die gesamte Region, wodurch die Gemeinde zu einem Mittelzentrum an der Mosel wird", findet der Bürgermeister.

Durch die Fertigstellung des Busbahnhofes in diesem Jahr sowie des Kreisels und der Parkplätze werde eine vorbildhafte Verkehrsinfrastruktur geschaffen. 2011 stehe des Weiteren der Neubau des Kindergartens mit Krippenplätzen in Besch an. Ebenso seien die Krippenplätze für Nennig in der Planungsphase und die dazu notwendigen Grundstücke bereits erworben.

Ein Höhepunkt des abgelaufenen Jahres sei die offizielle Feier zum 25-jährigen Bestehen des Schengener Abkommens im Juni gewesen. "Aber genauso bedeutsam ist, dass die Grenzgemeinden Schengen, Apach und Perl im Juli 2010 das Schengener Abkommen mit einem grenzüberschreitenden Bürgerfest gemeinsam gefeiert haben."

In der Nähe des Lyzeums haben die vorbereitenden Arbeiten zum Bau des neuen Rettungszentrums begonnen. Die Planungen zum Bau des Dienstgebäudes der Bundespolizei seien nahezu abgeschlossen und könnten 2011 umgesetzt werden. 2011 werde für die Gemeinde auch ein Jahr des Sports werden, betont Schmitt. "Der Bebauungsplan hinter dem Schengen-Lyzeum ist in Kraft getreten. Es besteht jetzt die Chance, ein europäisches Sportzentrum zu schaffen in Kooperation mit den Vereinen, dem Schengen-Lyzeum und anderen."

2010 ist weiterhin die gemeinsame Kläranlage in Besch in Betrieb gegangen, wodurch sich nach Schmitts Worten die Wasserqualität der Mosel sich erheblich verbessern dürfte, "da keine ungereinigten Abwässer mehr in die Mosel geleitet werden". red