Einweihung des barrierefreien Verkehrsknotenpunktes in Perl Bahnhof bringt zwei Länder enger zusammen

Perl · Perler und Schengener nehmen ihren gemeinsamen barrierefreien Verkehrsknotenpunkt in Besitz. Der Umbau kostete 4,8 Millionen Euro.

Bei der Eröffnung der neuen Verkehrsstation in Perl, von links: Michel Gloden, Martin Güdelhöfer, Daniela Schlegel-Friedrich, Ralf Uhlenbruch, Petra Berg, Oliver Luksic, Stefan Schwinn und Jennifer Sauer.

Bei der Eröffnung der neuen Verkehrsstation in Perl, von links: Michel Gloden, Martin Güdelhöfer, Daniela Schlegel-Friedrich, Ralf Uhlenbruch, Petra Berg, Oliver Luksic, Stefan Schwinn und Jennifer Sauer.

Foto: Michael Rauch

Ob Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen, Radler, die ihren Drahtesel schieben, oder Reisende mit Koffern: Hürden muss auf dem 150 Meter langen Bahnsteig an der Verkehrsstation in Perl niemand mehr nehmen. Zudem weisen weiß markierte Streifen auf dem Bodenbelag Blinden den Weg zu den Gleisen. „Sie haben die Möglichkeit, sich mit ihrem Stock durch Rillen zu ertasten“, kommentiert Perls Bürgermeister Ralf Uhlenbruch einen weiteren Aspekt von Barrierefreiheit, den der Bahnhof bietet. Er ist gestern eröffnet worden.