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Perl ist nur eine Halbzeit gut

Perl ist nur eine Halbzeit gut

Perl/Besch. Fußball-Verbandsligist SG Perl/Besch muss weiterhin auf den ersten Heimsieg der Saison warten. Gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Saarbrücken gab es am Sonntag eine 0:1-Niederlage. Dabei haben die 250 Zuschauer wie so oft am Perler Hammelsberg zwei unterschiedliche Halbzeiten erlebt

Perl/Besch. Fußball-Verbandsligist SG Perl/Besch muss weiterhin auf den ersten Heimsieg der Saison warten. Gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Saarbrücken gab es am Sonntag eine 0:1-Niederlage. Dabei haben die 250 Zuschauer wie so oft am Perler Hammelsberg zwei unterschiedliche Halbzeiten erlebt. "Die erste Hälfte haben wir verschlafen, die zweite so gespielt, wie ich mir das eigentlich vorstelle: kampf-, lauf- und spielstark", bilanziert Trainer Jean Paul Wundrack. Saarbrücken drückte die Heimelf zu Beginn in die eigene Hälfte. Bereits nach 15 Minuten verwertete Pascal Stelletta eine Flanke per Kopfball von der Fünfmeterlinie zur Gäste-Führung. Ein Treffer, bei dem der junge Mathias Weinandy im Perler Tor nicht gut aussah. "Er hätte rauskommen müssen", stellte Wundrack fest. Ansonsten war er aber sehr zufrieden mit der Leistung seines Torhüters, dem er ein gutes Spiel auf der Linie bescheinigte und der auch im Spiel Mann gegen Mann seine Qualitäten hat. So vereitelte er nach einer halben Stunde eine Riesenchance gegen Titan Monostori. Zuvor war auch Heiko Niederweis, der später (25.) mit einer Platzwunde vom Platz musste, Spielverderber gegen Hallé, als er ihn im letzten Moment vom Ball trennen konnte.In der zweiten Hälfte spielte Perl/Besch dann wie ausgewechselt. Die größte Torchance hatte Christoph Carl nach einer Stunde, als er allein vor Gästetorhüter Philippe Stelletta auftauchte, aber leider neben das Tor schoss. "Er kommt immer besser in die Spiele, leider fehlt ihm noch die Kaltschnäuzigkeit", sagte Wundrack. Angetrieben vom agilen André Steger, der sich immer wieder über die linke Seite durchsetzen konnte, gab es weitere gute Tormöglichkeiten für die Obermosel-Elf, deren Offensivkräfte leider nicht konsequent genug waren. "Um Siege feiern zu können, muss man über 90 Minuten Gas geben. Eine Halbzeit reicht nicht aus", so das Fazit von Wundrack. eb