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Zugefrorene Scheibe
Mit „Guckloch“ fahren reicht nicht

Eiskratzen gehört derzeit morgens zu den Startvorbereitungen der Laternenparker Wer aber nur ein kleines Guckloch auf der Scheibe, wie auf unserem Bild, freischabt, darf nicht losfahren
Eiskratzen gehört derzeit morgens zu den Startvorbereitungen der Laternenparker Wer aber nur ein kleines Guckloch auf der Scheibe, wie auf unserem Bild, freischabt, darf nicht losfahren FOTO: daewoo
Merzig-Wadern.

() Wer Schnee und Eis nicht von seinem Auto entfernt, riskiert empfindliche Strafen sowie im Falle eines Verkehrsunfalles Regressforderungen der Versicherung. Darauf weist die Polizeiinspektion Nordsaarland hin.  Sie zitiert Paragraph 23 der Straßenverkehrsordnung (StVO), in dem die „sonstigen Pflichten des Fahrzeugführers“ aufgeführt sind. Unter anderem heißt es dort, dass jeder Fahrer dafür verantwortlich ist, dass die Sicht durch den Zustand des Fahrzeuges nicht beeinträchtigt wird. Dazu zählt auch, dass jeder die im Winter zugefrorenen Fahrzeugscheiben vollständig zu enteisen hat, bevor er losfährt. Auch das Entfernen von Schnee vom Dach, der Motorhaube sowie der Scheinwerfer der Fahrzeuge ist demnach Pflicht und zwingend nötig, um die Sicherheit im Verkehr zu gewährleisten. Wer dennoch fährt, während seine Scheibe komplett mit Eis und Schnee bedeckt isdt, fährt so gut wie blind und gefährdet damit sich und andere Verkehrsteilnehmer, sagt die Polizei. Daher sollten alle Scheiben sowie die Außenspiegel vor Fahrtantritt vollständig vom Eis befreit werden. Um vereisten Scheiben vorzubeugen, hilft es oft schon, dicht an einer Wand zu parken, da eisige Winde die Scheiben so weniger erreichen. Im Fachhandel bekommt man Abdeckplanen oder Eisfolien, die man über das Auto, bzw. über die Scheibe legen kann.