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Mg-ot-Beckingen-wahl-Int1Welches sind die drei wichtigsten Ziele in der nächsten Amtsperiode?

Erhard Seger (CDU): Für mich steht die Umsetzung des "Leitbildes für Beckingen 2020" im Mittelpunkt meines kommunalpolitischen Handelns. Dazu zählt in erster Linie, auch weiterhin dafür Sorge zu tragen, dass die Finanzen der Gemeinde Beckingen trotz aller zurzeit herrschenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten und Probleme geordnet bleiben

Erhard Seger (CDU): Für mich steht die Umsetzung des "Leitbildes für Beckingen 2020" im Mittelpunkt meines kommunalpolitischen Handelns. Dazu zählt in erster Linie, auch weiterhin dafür Sorge zu tragen, dass die Finanzen der Gemeinde Beckingen trotz aller zurzeit herrschenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten und Probleme geordnet bleiben. Ganz besonders am Herzen liegt mir natürlich, die städtebauliche Entwicklung unserer Gemeindebezirke voranzubringen, wobei die Sanierung unserer Ortskerne besondere Priorität besitzt. Ein weiteres Herzensanliegen ist mir darüber hinauss die Fertigstellung unserer touristischen Attraktionen und die anschließende Vermarktung dieser Angebote, die sich zum Teil als Gemeinde übergreifende Projekte des integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes "ILEK SaarPrimsBogen" darstellen. Rainer Anton (SPD): Wir möchten uns erstens mehr um die Kindergärten und Schulen, insbesondere die Grundschulen, in der Gemeinde kümmern. Die Energiepolitik ist ebenfalls wichtig: Wir wollen in dieser Hinsicht mehr für öffentliche Gebäude tun. Im Bereich der Verkehrspolitik würden wir gerne die Infrastruktur erweitern, was etwa Radwege angeht. Sichere Schulwege zum Schutz der Kinder durch besondere Radfahrspuren wären hier ein wichtiger Punkt. Desweiteren habe wir zu wenige Einnahmen bei der Gewerbesteuer, das muss sich ebenfalls dringend ändern. Christoph Scholl (Grüne): Erstens: Verbesserung der Infrastruktur; zwischen den Ortsteilen von Beckingen ist Fahrradfahren eine lebensgefährliche Angelegenheit, zu Fuß gehen noch viel mehr und selbst Autofahren ist mit großen Risiken verbunden. Zweitens: Verbesserung der kulturellen Angebote; es fehlen jegliche Alternativen zu den Altstädten und Großraumkneipen. Und drittens: Verbesserung des Standes von Familien und Kindern. Nur dort, wo sich Familien ansiedeln und wohl fühlen, gibt es überhaupt eine Zukunft. Walter Ewen (FDP): Erstens: Eine absolute Mehrheit im Beckinger Gemeinderat zu kippen. Zweitens möchte ich mich für die Vereine in der Gemeinde einsetzen, so dass diese mehr Unterstützung erfahren. Ein dritter, wichtiger Punkt ist die Verkehrssituation in der Gemeinde: Eine bessere Verbindung der Radwege im Ort sowie eine Beruhigung der Verkehrssituation, vor allem des Schwerverkehrs in den Orten, wären hier zu nennen. Es muss für die Leute wieder interessant gemacht werden, dort Häuser zu bauen und dort zu leben. Elmar Seiwert (Linke): Ein vernünftiges Ergebnis bei der Kommunal-, Landtags-, Europa- und Bundestagswahl ist erst einmal unsere Priorität. Es ist ebenfalls wichtig, dass wir unsere Vorstellungen umsetzen können, wie beispielsweise die weitere Verhinderung der Privatisierung. Außerdem wollen wir die künftigen Verteuerungen von Abwasser und Wasser auf jeden Fall aufhalten. Wasser muss für jeden erschwinglich bleiben. ot