| 20:37 Uhr

Dreisbach
Zwei Tage Party-Stimmung pur: Das Glashaus rockt und rollt

Erneut ein Hingucker: das Plakat für das Dreisbacher Pfingstfestival, das das Grafiker-Ehepaar Marion Olk und Loïc Choquet  entworfen hat.
Erneut ein Hingucker: das Plakat für das Dreisbacher Pfingstfestival, das das Grafiker-Ehepaar Marion Olk und Loïc Choquet entworfen hat. FOTO: Choquet-Olk
Dreisbach. () Ihr Oberkörper, in eine braune Lederjacke gehüllt, scheint mit dem saftig grünen Wald Montclair verwurzelt. Ein paar blonde Strähnen blitzen über dem braunen Stirnband mit weißen Tupfen. Eine Riesensonnenbrille verdeckt die Augen. Den Kopf leicht zur Seite geneigt, streckt Nicole Müller fröhlich die Zunge raus – ein Poster, das Lust auf die dritte Auflage von Dreisbach rockt die Schleife machen soll. Auf dem Plakat, für das wieder die Grafiker Marion Olk und Loïc Choquet verantwortlich sind, ist dieses Mal die stellvertretende Vorsitzende des Vereins Glashauses zu sehen. Die 22 Bands, die zu der Mammutveranstaltung am Pfingst-Wochenende ihr Kommen zugesagten, haben die beiden Künstler ebenfalls aufgelistet. „Es hat mal wieder Spaß gemacht“, beschreibt Marion Olk das Fotoshooting mit der Frau, die sich seit der Gründung für den Verein engagiert. Nur zu gerne lässt die versierte Grafikerin ihre Freunde via Facebook an der Arbeit teilhaben – ein Schnappschuss, bei der Müller die Brille schräg auf der Stirn hat, mal verträumt mit einem witzigen Vierbeiner schmust.

() Ihr Oberkörper, in eine braune Lederjacke gehüllt, scheint mit dem saftig grünen Wald Montclair verwurzelt. Ein paar blonde Strähnen blitzen über dem braunen Stirnband mit weißen Tupfen. Eine Riesensonnenbrille verdeckt die Augen. Den Kopf leicht zur Seite geneigt, streckt Nicole Müller fröhlich die Zunge raus – ein Poster, das Lust auf die dritte Auflage von Dreisbach rockt die Schleife machen soll. Auf dem Plakat, für das wieder die Grafiker Marion Olk und Loïc Choquet verantwortlich sind, ist dieses Mal die stellvertretende Vorsitzende des Vereins Glashauses zu sehen. Die 22 Bands, die zu der Mammutveranstaltung am Pfingst-Wochenende ihr Kommen zugesagten, haben die beiden Künstler ebenfalls aufgelistet. „Es hat mal wieder Spaß gemacht“, beschreibt Marion Olk das Fotoshooting mit der Frau, die sich seit der Gründung für den Verein engagiert. Nur zu gerne lässt die versierte Grafikerin ihre Freunde via Facebook an der Arbeit teilhaben – ein Schnappschuss, bei der Müller die Brille schräg auf der Stirn hat, mal verträumt mit einem witzigen Vierbeiner schmust.


Nach der Gaudi des Fotoshootings geht es jetzt an die Vorbereitungen. Schließlich müssen die Bühnen aufgebaut werden, die Stände für den Kunsthandwerkermarkt in Schuss gebracht, das Lager mit Getränken aufgefüllt, Proviant für zwei Tage geordert, und, und, und. Unterstützung erhält der rührige Verein von Ortsvorsteher Uwe Schiffler und dem Orga-Team. Die engagierten Dreisbacher haben sich für das Kulturfestival mit Benefizcharakter wieder mächtig ins Zeug gelegt. „Wir sind wahnsinnig froh, dass wir diese freiwilligen Helfer haben“, verrät Nicole Müller. „Und es macht riesigen Spaß.“ Dennoch, am Abend des zweiten Tages seien alle sehr,sehr müde.

Insgesamt 19 Stunden geht es an dem Wochenende für die Ehrenamtlichen in die Vollen. Am Samstag, 19. Mai, startet die Fete von 15 bis 23 Uhr, am Sonntag, 20. Mai von zwölf bis 23 Uhr. Nahezu im Stundentakt geben sich die Bands auf zwei Bühnen das Mikro in die Hand und verwandeln den idyllischen Ort in eine große Partymeile – und das gratis. Dazu werden Kunsthandwerkobjekte ausgestellt – Keramik, Glaskunst, Lichtkunst , Papierskulpturen, Lederhandwerk und Malerei. Für Besucher gibt es Kunst zum Mitmachen, eine Kunstperformance ist auch geplant. Zudem wird an einem Stand über barrierefreies Leben informiert.



Mit dem Festivalerlös soll das denkmalgeschützte Glashaus weiter saniert und der Ort weiter verschönert werden, schreiben die Gastgeber.

Der Eintritt ist frei.