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Vorerst keine Erhöhung der Steuerhebesätze

Vorerst keine Erhöhung der Steuerhebesätze

Die Auseinandersetzung mit höheren Hebesätzen wurde im Mettlacher Rat diesmal gestrichen.

Die Diskussion über die Erhöhung der Hebesätze hat der Mettlacher Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung abgesetzt. Bürgermeister Daniel Kiefer hatte den Vorschlag unterbreitet, dem die Fraktionen folgten. Sein Auftrag vom Rat: Mit der Kommunalaufsicht über den Haushaltsentwurf zu reden, ohne dass die Zahlen eingerechnet sind. Nach Mitteilung des Verwaltungschefs hätten die Erhöhungen von Grundsteuer A und B sowie der Gewerbesteuer der Gemeinde insgesamt Mehreinnahmen von rund 133 000 Euro gebracht. Wie aus der Tischvorlage für die Sitzung hervorgeht, sollte die Grundsteuer A, die Abgaben land- und forstwirtschaftliche Betriebe, 290 auf 310 von Hundert steigen. Die 20 bis 40 Cent mehr pro Jahr, die ein Landwirt für eine durchschnittliche Ackerfläche hätte zahlen müssen, hätten 2000 bis 3000 Euro mehr in den Haushalt gespült. Die Grundsteuer B, die nach Vorlage der Verwaltung von 360 auf 370 von Hundert gestiegen wäre, hätte einen Eigentümer eines Einfamilienhauses fünf bis 5,40 Euro mehr gekostet - ein Plus von rund 30 000 Euro für den Etat. Mit rund 100 000 Euro mehr wurde bei der Gewerbesteuer kalkuliert, wenn diese von 415 auf 425 von Hundert gestiegen wäre. Das Gros der Fraktionen lehnte eine Erhöhung mit Blick auf die ohnehin bereits gebeutelten Bürger ab.