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Sterne des Sports: VfB Tünsdorf kämpft um Publikumspreis

Berlin/Tünsdorf : Tünsdorf greift nach dem „großen Stern des Sports“

Am Montag werden in Berlin die Bundessieger bekannt gegeben. Bis diesen Samstag, 12 Uhr, kann noch abgestimmt werden.

Die Spannung beim VfB Tünsdorf und dem gesamten Ort steigt: Denn am Montag ist es so weit: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird dann zusammen mit den Volks- und Raiffeisenbanken den Gewinner des „Großen Stern des Sports“ in Gold 2020 bekannt geben.

Als Sieger beim landesweiten Vorentscheid im Saarland hat der VfB bereits den „Großen Stern des Sports“ in Silber erhalten – und nun im Bundesfinale die große Chance auf den mit 10 000 Euro dotierten „Oscar des Breitensports“. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird gemeinsam mit DOSB-Präsident Alfons Hörmann den diesjährigen Sieger küren. Die Bekanntgabe findet am Montagmorgen um 10.30 Uhr in der DZ-Bank Berlin statt und wird live im Internet auf www.sportschau.de übertragen. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie findet die Veranstaltung ohne Publikum statt; die nominierten Vereine sind digital zugeschaltet.

 Mit dem Wettbewerb „Sterne des Sports“ würdigen der DOSB und die Volks- und Raiffeisenbanken seit 2004 außergewöhnliches gesellschaftliches Engagement von Sportvereinen.

Der VfB Tünsdorf hatte mit seinem Projekt „Mehrgenerationenfeld: Weniger Online = Mehr Bewegung“ bereits den ersten Platz auf Landesebene geschafft. Der Hintergrund der Aktion: Kinder und Jugendliche vom Smartphone oder Computer weglocken und gleichzeitig einen generationsübergreifenden Treffpunkt zum Sporttreiben schaffen. Auf einem brach liegenden Gelände neben dem Sportplatz entstanden dazu dank zahlreicher ehrenamtlicher Helfer ein Kunstrasenplatz und ein Basketballfeld sowie zwei Boulebahnen.

Klar ist: Mit dieser Aktion hat der der VfB die Jury bereits so nachhaltig beeindruckt, dass sie das Projekt als eines von dreien für den Publikumspreis vorgeschlagen hat. Die beiden anderen nominierten Initiativen sind das Kinderschutz-Projekt „Stopp – Nicht mit mir!“ des VfL Pinneberg (Schleswig-Holstein) sowie die Aktion „Wir kämpfen für eine bessere Welt – Sportliches Vorbild für die Gesellschaft“ des Polizeisportvereins Rostock. Die Abstimmung läuft noch bis diesen Samstag, 16. Januar, 12 Uhr. Mitmachen kann jeder unter:

www.sterne-des-sports.de/abstimmung