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Singen, Beten und Schweigen

Mettlach. An der traditionellen Fußwallfahrt des Dekanats Merzig, die von Mettlach nach Beurig zur Mater Lactans führte, beteiligten sich in diesem Jahr knapp drei Dutzend Pilgerinnen und Pilger. red

An der traditionellen Fußwallfahrt des Dekanats Merzig, die von Mettlach nach Beurig zur Mater Lactans führte, beteiligten sich in diesem Jahr knapp drei Dutzend Pilgerinnen und Pilger.


Unter der geistigen Leitung von Gemeindereferent Christian Schöneberger trafen sich 30 Teilnehmer frühmorgens um 3 Uhr an der Lutwinus-Statue auf dem Marktplatz. Auf der Strecke und in der Kirche in Beurig schlossen sich noch fünf weitere Pilger der Wallfahrt an. An mehreren Station auf dem etwa 17 Kilometer langen Weg direkt an der Saar entlang gab es Impulse zum Singen, Beten und Schweigen.

Die Wallfahrt war mit ihren Botschaften getragen vom Fest des Palmsonntags, durch die Karwoche hindurch, hin zum Osterfest. Die Pilger konnten beim schweigenden Gehen diese Gedanken auf sich wirken lassen. Durch die Begleitung des Roten Kreuzes von Schwemlingen die auch für den stärkenden Kaffee sorgte, war die Erste Hilfe mit auf dem Weg. Auf dem Parkplatz in Taben/Rodt und im Aufenthaltsraum an der Staustufe in Serrig gab es Ruhepausen.



In der Marienkapelle in Beurig, vor dem Gnadenalter der Stillenden Mutter Gottes, zelebrierte Pfarrer Wolfgang Goebel um 9 Uhr die Heilige Messe, die musikalisch von einem Pilger an der Orgel begleitete wurde. Anschließend ging es mit dem Bus zurück nach Mettlach. Im Cafe Marxen tauschten dann noch etliche Pilger beim gemeinsamen Frühstück ihre Gedanken zur Wallfahrt aus.

Im nächsten Jahr findet die Wallfahrt am 24. März statt, teilen die die Mitorganisatoren Hans-Heinrich Würth und Peter Brill mit.