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Dreisbach: Sie rocken an Pfingsten die Saarschleife

Dreisbach : Sie rocken an Pfingsten die Saarschleife

(cbe) Fast zwei Dutzend Bands oder Solomusiker werden am Pfingstwochenende beim Festival „Dreisbach rockt die Schleife“ auftreten. Wir stellen sie vor.

Der Verein Glashaus lädt am Pfingstwochenende zur dritten Auflage des Kulturfestivals Dreisbach rockt die Saarschleife nach Dreisbach ein. 19 Stunden geht es an dem Wochenende für die Ehrenamtlichen in die Vollen. Am Samstag, 19. Mai, läuft die Fete von 15 bis 23 Uhr, am Sonntag, 20. Mai, von 12 bis 23 Uhr. Nahezu im Stundentakt geben sich 22 Bands auf zwei Bühnen das Mikro in die Hand und verwandeln den idyllischen Ort rund um das Glashaus in eine große Partymeile – und das gratis. Dazu werden Kunsthandwerkobjekte ausgestellt – Keramik, Glaskunst, Lichtkunst, Papierskulpturen, Lederhandwerk und Malerei. Für Besucher gibt es Kunst zum Mitmachen, eine Kunstperformance ist auch geplant. Zudem wird an einem Stand über barrierefreies Leben informiert.

Mit dem Festivalerlös soll das denkmalgeschützte Glashaus weiter saniert und der Ort weiter verschönert werden, schreiben die Gastgeber. Der Eintritt ist frei.

Die Band Janitz aus Trier serviert Akustikgrunge in deutscher Sprache.

Neighbor’s Corner aus dem Raum Saarlouis/Schwalbach hat sich „auf die wirklichen Diamanten der Rockgeschichte der letzten 50 bis 60 Jahre“ spezialisiert, wie sie selbst sagt.

Stefan Wey versteht sich nach eigener Auskunft im klassischen Sinn als Singer-Songwriter, da er sich ausschließlich mit akustischer Gitarre begleitet.

Aus Frankreich kommt Echos. Die Band Sie besteht aus Matthieu Metz (Gitarre, Gesang), Jérôme Bennet (Gitarre, Background-Gesang), Loick Bresle (Bass) und Nathan Hermitte (Schlagzeug).

Hinter dem Namen Blackberry Overseas verbergen sich Alexandra Schwarz und Brian Berry. Sie setzen auf das Zusammenspiel ihrer Gitarren, ihren wandlungsfähigen Gesang und trockenen britischen Humor.

2011 gründete sich die Rockband Enlightenment, als Folge einer Unterhaltung der beiden Freunde Chris Warren (Gitarre, Gesang) und Nico Bahr (Schlagzeug). Später stieß noch Bassist Stefan Klass hinzu. Enlightenment bezeichnen sich als „progressive Rockband“, die sich ganz auf die treibende Kraft ihrer drei Instrumente verlässt.

Manzounds ist ein Trio, das auf den Gitarren-Rock der 60er- und 70er-Jahre setzt und auch das ein oder andere punkige Stück im Repertoire hat.

Sozusagen die Hauskapelle des Kulturzentrums Glashaus Saarschleife ist Fehlstrom: Die Band besteht ausschließlich aus Mitgliedern des Glashaus-Trägervereins und vertritt nach eigenem Bekunden „die leisen Töne in der Musikszene“.

Schnörkellose Rockmusik mit deutschen Texten servieren Hard 2 Handle.

Aus Saarbrücken kommen Love Explosion. Die dreiköpfige Formation (eine Frau, zwei Männer) setzt nach eigener Aussage musikalisch auf „explosive Liebeslieder aus fünf Jahrzehnten der Rock- und Popgeschichte“ und lässt sich dabei technisch von „Tony the Tonband“, einem etwas in die Jahre gekommenen Multi-Instrumentalisten aus Japan, unterstützen.

Auf den Namen Mofa in Flames muss man erst einmal kommen. Sonja Hewers und Michael Dörrs Instrumenten-Spektrum ist breit gefächert: Sonjas Gesang wird begleitet von Gitarren, Bass, Cajon, Djembe und Mundharmonika.

Stevion heißt die Band, in der sich der Schwemlinger Stefan Laux (Gitarre, Gesang), der Baden-Badener Christof Scharfenberg (Schlagzeug) und der Engländer Victor Jackson (Bass, Gesang) zusammenfanden. Als ihre Spezialität bezeichnen sie das kreative Neuinterpretieren von Klassikern der Rock- und Pop-Musik, von Golden Earing, Joy Division oder den Ramones bis hin zu Abba oder Lana del Rey.

Beim Wettstreit um den kuriosesten Bandnamen auf dem Festival dürfte Smutje & the Galleymen ganz vorne mitspielen. Das Quartett setzt auf authentische, leidenschaftliche Coverversionen von allem, was die Rockmusik zu bieten hatte.

Die Exiled Buskers wurden 2009 gegründet und setzen auf alternativen Akustikrock, das Spektrum ihrer Stück reicht von Folk bis Punkrock.

Fünfköpfig kommt Mikromoon auf die Bühne. Annina Casalino (Gesang, Gitarre), Karin Schmitz (Bass), Christian Teichfischer (Gitarre), Christian Fett (Schlagzeug) und Widu Wittekind (Keyboard) wollen dem Publikum nach eigenem Bekunden „Songs aus Silber und Sahne“ servieren, wobei es akustisch und elektronisch, punkig und gitarrenrockig, sanft oder lautstark zugehen soll.

Pure Bug Beauty spielen „elastischen Indie-Folk und -Rock“, wie sie es selbst umschreiben.

Schon 1990 wurde die Band Terrible Headache in der Stausee-Gemeinde Losheim gegründet. Nachdem die Band 1996 den bundesweiten Musikwettbewerb „Junge Musikszene“ gewonnen hatte, legten die Musiker ab 1998 aus beruflichen Gründen eine schöpferische Pause ein. Seit 2016 spielen sie aber wieder zusammen.

Patric Ludwig und Thomas Simmer präsentieren hausgemachte Lieder auf Deutsch und auf „Saarburja Platt“.

The Triple B Blues Project setzt, wie der Name schon erahnen lässt, ganz auf Bluesrock in seinen vielfältigsten Variationen.

Worldtrip ist nach eigener Umschreibung „eine Band aus dem Saarland, bestehend aus einer Sängerin, einem Gitarristen, einem Bassisten, einem oder zwei Schlagzeugern, die Cajon spielen und der Bereitschaft, immer wieder mit neuen Leuten zu musizieren“. Ihre Musik geht in Richtung Rock und Pop, wie sie sagen.

Vincent & the Strangers ist eine junge Band aus dem Raum Beckingen. Das Repertoire setzt sich aus Eigenkompositionen und Coverversionen von Folk- und Country- bis hin zu modernen Rock-Songs zusammen.

Tubadiesel verrät schon im Namen, was die Band auszeichnet: ihr ungewöhnlicher Instrumenten-Mix aus Gitarre, Schlagzeug, Akkordeon und Tuba. Damit fabriziert das Quartett nach eigenem Bekunden einen „äußerst tanzbaren Mix aus Reggae, Polka, Rock und Ska mit Balkananleihen und klassischen Elementen“.