| 20:38 Uhr

Dreisbach
Sie rocken an Pfingsten die Saarschleife

Love Explosion.
Love Explosion. FOTO: Veranstalter
Dreisbach. (cbe) Fast zwei Dutzend Bands oder Solomusiker werden am Pfingstwochenende beim Festival „Dreisbach rockt die Schleife“ auftreten. Wir stellen sie vor.

(cbe) Fast zwei Dutzend Bands oder Solomusiker werden am Pfingstwochenende beim Festival „Dreisbach rockt die Schleife“ auftreten. Wir stellen sie vor.


Die Band Janitz aus Trier serviert Akustikgrunge in deutscher Sprache. Das Quartett mixt nach eigenem Bekunden Blues, Rock und Hip Hop, „um Musikgeschichten für Jedermann und jede Frau“ zu erzählen.

Ebenfalls aus vier Musikern besteht Neighbor’s Corner. Die Band aus dem Raum Saarlouis/Schwalbach hat sich „auf die wirklichen Diamanten der Rockgeschichte der letzten 50 bis 60 Jahre“ spezialisiert, wie sie selbst sagt. Und spielt die auch in einer klassischen Rockband-Besetzung mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang.



Stefan Wey versteht sich nach eigener Auskunft im klassischen Sinn als Singer-Songwriter, da er sich ausschließlich mit akustischer Gitarre begleitet. Seine Eigenkompositionen charakterisiert er selbst als „unprätentiös, ehrlich und manchmal verträumt“, wobei es musikalisch von Funk bis Folk klingt.

Aus Frankreich kommt Echos. Die Band Sie besteht aus Matthieu Metz (Gitarre, Gesang), Jérôme Bennet (Gitarre, Background-Gesang), Loick Bresle (Bass) und Nathan Hermitte (Schlagzeug).

Hinter dem Namen Blackberry Overseas verbergen sich zwei Musiker, die seit vielen Jahren schon in unterschiedlichen Formationen spielen und seit 2016 dieses gemeinsame Projekt auf die Bühne bringen. Alexandra Schwarz und Brian Berry setzen auf das Zusammenspiel ihrer Gitarren, ihren wandlungsfähigen Gesang und trockenen britischen Humor. Ihr Repertoire umfasst Coverversionen im musikalischen Spektrum von Tracy Chapman bis zur Swedish House Mafia.

2011 gründete sich die Rockband Enlightenment, als Folge einer Unterhaltung der beiden Freunde Chris Warren (Gitarre, Gesang) und Nico Bahr (Schlagzeug). Später stieß noch Bassist Stefan Klass hinzu. Enlightenment bezeichnen sich als „progressive Rockband“, die sich ganz auf die treibende Kraft ihrer drei Instrumente verlässt.

Manzounds ist ein Trio, das auf den Gitarren-Rock der 60er und 70er Jahre setzt und auch das ein oder andere punkige Stück im Repertoire hat. Die Band besteht aus Oliver Becker (Gitarre, Gesang), Martin Huppert (Bass) und Ralf Leis (Schlagzeug).

Sozusagen die „Hauskapelle“ des Kulturzentrums Glashaus Saarschleife ist Fehlstrom: Die Band besteht ausschließlich aus Mitgliedern des Glashaus-Trägervereins und vertritt nach eigenem Bekunden „die leisen Töne in der Musikszene“. Die Besetzung: Petra Schlichter (Gesang), Hans Lorenz Bösen (Gitarre, Gesang), Manfred Dollwet (Bass) und Patrick Schmitt (Cajon).

Schnörkellose Rockmusik mit deutschen Texten servieren Hard 2 Handle. Jörg Diwersi (Gitarre, Gesang), Stefan Voigt (Giattre, Gesang), Arno Trampert (Bass, Gesang) und Armin Kerwer (Schlagzeug, Gesang) bezeichnen sich selbst als „vier gestandene Kerls im besten Alter, die seit Anbeginn der zeit zusammenspielen und weit mehr als die Musik verbindet“.

Aus Saarbrücken kommen Love Explosion. Die dreiköpfige Formation (eine Frau, zwei Männer) setzt nach eigener Aussage musikalisch auf „explosive Liebeslieder aus fünf Jahrzehnten der Rock- und Popgeschichte“ und lässt sich dabei technisch von „Tony the Tonband“, einem etwas in die Jahre gekommenen Multi-Instrumentalisten aus Japan, unterstützen.

Auf den Namen Mofa in Flames muss man erst einmal kommen. Aber Sonja Hewer und Michael Dörr haben einen guten Grund, ihr Musikduo so zu nennen: Sonja sang 2014 im Rahmenprogramm des kultigen Mofarennens in Wahlen, wo Michael am Tag drauf an den Start ging. Seitdem sind sie zusammen, und das nicht nur auf der Bühne. Beide spielen zudem auch noch gemeinsam in der Band Sonic Season, ihr Instrumenten-Spektrum ist breit gefächert: Sonjas Gesang wird begleitet von Gitarren, Bass, Cajon, Djembe und Mundharmonika.

Stevion heißt die Band, in der sich der Schwemlinger Stefan Laux (Gitarre, Gesang), der Baden-Badener Christof Scharfenberg (Schlagzeug) und der Engländer Victor Jackson (Bass, Gesang) zusammenfanden. Als ihre Spezialität bezeichnen sie das kreative Neuinterpretieren von Klassikern der Rock- und Pop-Musik, von Golden Earing, Joy Division oder den Ramones bis hin zu Abba oder Lana del Rey.

Beim Wettstreit um den kuriosesten Bandnamen auf dem Festival dürfte Smutje & the Galleymen ganz vorne mitspielen. Das Quartett besteht aus Wolfgang Lange (Gitarre), Wolfgang Hammer (Bass), Jens Paegel (Gesang) und abwechselnd aus den Schlagzeugern Stefan Waibel und Martin Röhm. Sie setzen auf authentische, leidenschaftliche Coverversionen von allem, was die Rockmusik zu bieten hatte.

Die Exiled Buskers wurden 2009 gegründet und setzen auf alternativen Akustikrock, das Spektrum ihrer Stück reicht von Folk bis Punkrock. Die Band setzt sich zusammen aus Michael Weber (Gitarre, Gesang), Markus Leistenschneider (Gitarre, Gesang), Christoph Klein (Kontrabass), Jörg Nussbaum (Cajon, Gesang) und Kai Schneider (Percussion).

Ebenfalls fünfköpfig kommt Mikromoon auf die Bühne. Annina Casalino (Gesang, Gitarre), Karin Schmitz (Bass), Christian Teichfischer (Gitarre), Christian Fett (Schlagzeug) und Widu Wittekind (Keyboard) wollen dem Publikum nach eigenem bekunden „Songs aus Silber und Sahne“ servieren, wobei es akustisch und elektronisch, punkig und gitarrenrockig, sanft oder lautstark zugehen soll.

Pure Bug Beauty spielen „elastischen Indie-Folk und -Rock“, wie sie es selbst umschreiben. Die Musik des Quartetts vereint Elemente aus Pop, Grunge, Punk, Krautrock, Britpop, Reggae, Ska, Jazz und Funk in einer charmanten Mixtur. Die Band besteht aus Annina Casalino (Gesang, Gitarre, Bass), Peter Mußler (Gitarre, Bass, Gesang), Wolfgang Metzger (Gitarre, Bass) und Christian Fett (Schlagzeug).

Schon 1990 wurde die Band Terrible Headache in der Stausee-Gemeinde Losheim gegründet. In ihren Anfangstagen spiele die Band vor allem deutschsprachigen Punkrock, ist aber mittlerweile genretechnisch bei einem Mix aus Trash-Metal und Hardcore gelandet, wobei die deutschsprachigen Texte geblieben sind. Nachdem die Band 1996 den bundesweiten Musikwettbewerb „Junge Musikszene“ gewonnen hatte, legten die Musiker ab 1998 aus beruflichen Gründen eine schöpferische Pause ein. Seit 2016 spielen sie aber wieder zusammen, und zwar in folgender Besetzung: Markus merfeld (Gitarre, Gesang), Christian Busch (Gitarre, Gesang), Ralf Krier (Bass, Gesang) und Timo Zenner (Schlagzeug).

Patric Ludwig und Thomas Simmer präsentieren hausgemachte Lieder auf Deutsch und auf „Saarburja Platt“. „Mit freilaufender Rythmik und Reimen aus Bodenhaltung steuern die beiden genialen Dilettanten erfolgreich um die Klippen der Mittelmäßigkeit“, so lautet ihre Eigencharakterisierung.

The Triple B Blues Project setzt, wie der Name schon erahnen lässt, ganz auf Bluesrock in seinen vielfältigsten Variationen. Die band besteht aus Barbara Trenz (Keyboards), Jörg Diwersi (Gitarre, Gesang), Peter Noss (Gesang, Gitarre, Blues-Slider), Volker Rolinger (Schlagzeug, Cajon, Harfe) und Joachim Kullmann (Bass, Gesang).

Worldtrip ist nach eigener Umschreibung „eine Band aus dem Saarland, bestehend aus einer Sängerin, einem Gitarristen, einem Bassisten, einem oder zwei Schlagzeugern, die Cajon spielen und der Bereitschaft, immer wieder mit neuen Leuten zu musizieren“. Ihre Musik geht in Richtung Rock und Pop, wie sie sagen.

Vincent & the Strangers ist eine junge Band aus dem Raum Beckingen. Sänger und Gitarrist Vincent Klein, sein Bruder und Schlagzeuger Leonard Klein sowie Bassist Adrian Mehner bilden die rhythmische Grundbesetzung. Sie werden von weiteren jungen Musikern in abwechselnder Besetzung unterstützt, zurzeit sind Annika Weibel (Klavier, Gesang) sowie  Annabelle Thierfelder (Gitarre, Gesang) mit dabei. Das Repertoire setzt sich aus Eigenkompositionen und Coverversionen von Folk- und Country- bis hin zu modernen Rock-Songs zusammen.

Tubadiesel hat im Namen schon stecken, was die Band auszeichnet: ihr ungewöhnlicher Instrumenten-Mix aus Gitarre, Schlagzeug, Akkordeon und Tuba. Damit fabriziert das Quartett nach eigenem Bekunden einen „äußerst tanzbaren Mix aus Reggae, Polka, Rock und Ska mit Balkanleihen und klassischen Elementen“.

Pure Bug Beauty.
Pure Bug Beauty. FOTO: Veranstalter
NC.
NC. FOTO: Veranstalter
Stevion.
Stevion. FOTO: Veranstalter
Manzounds.
Manzounds. FOTO: Veranstalter
Fehlstrom.
Fehlstrom. FOTO: Veranstalter