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Requiem für Arthur Paul Dodd heute in der Lutwinuskirche

Mettlach. red



Im 96. Lebensjahr ist vor wenigen Tagen Arthur Paul Dodd, langjähriger Generaldirektor bei Villeroy & Boch, gestorben. Er wohnte mit seiner Familie in Mettlach . Dodd war gebürtiger Engländer, stammte aus der Grafschaft Kent - wie seine Schwester Beatrice, die Frau Luitwin von Boch-Galhaus. Wie die Geschichte so spielt: Der Engländer Dodd hat im Krieg in Afrika gekämpft , wie auch sein späterer Schwager Luitwin von Boch-Galhau - Dodd allerdings unter General Montgomery, Boch unter Rommel.

Später hat Dodd in Kanada gelebt, von wo auch seine Frau Diana stammt. Dort hat er bereits in Diensten von Villeroy & Boch gearbeitet. Schließlich kam er nach Mettlach , hat die Steingut- und Sanitärfabrik geleitet. Als Nachfolger von Dr. Decker wurde er schließlich 1972 Generaldirektor. 1984, nach 33 Jahren Tätigkeit für Villeroy & Boch, ist er in den Ruhestand gegangen.

Sein Neffe Luitwin Gisbert von Boch schildert Dodd als einen klar denkenden und planenden, entscheidungsfreudigen Mann, der gut mit Menschen umgehen konnte. Dodd hinterlässt seine Frau, zwei Töchter und zwei Söhne - von denen einer die Verbindung zu Villeroy & Boch und damit zum Saarland hält: Timothy Dodd ist Werksleiter Tischkultur in Merzig und Torgau .

Am heutigen Dienstag findet das Requiem um 14.30 Uhr in der Lutwinuskirche in Mettlach statt. Am Sonntag, 22. März, ist um 11 Uhr ein Gottesdienst in St. Gangolf.