Parkinson : Betreuung und Therapie in den DRK-Kliniken Mettlach und Merzig

Parkinson : Aktionstag befasst sich mit Parkinson-Erkrankung

Der landesweiten Parkinson-Tag des saarländischen Roten Kreuzes fand in der DRK-Klinik in Mettlach statt. Dabei hob Chefarzt Dr. Herbert Grünewald von der DRK-Klink Mettlach hervor, dass bestimmte Frühsymptome für die rechtzeitige Erkennung und damit auch für die frühzeitige Behandlung von Parkinson ärztlicherseits noch nicht richtig eingeordnet werden.

Dazu zählte der Mediziner permanentes unruhiges Schlafen, verbunden mit Alpträumen, Verstopfung, Gleichgewichtsstörungen und insbesondere das Erkennen von typischen Gerüchen bei Parkinsonkranken.

Allein dadurch könne ein möglicher Parkinsonausbruch zwölf Jahre früher erkannt und therapiert werden – ein enormer Vorteil für die Patienten

Die regionale Versorgung der Parkinsonkranken – etwa im Landkreis Merzig-Wadern,  in dem über 400 Parkinsonkranke  leben – aber auch in den anderen Landkreisen, müsse in den kommenden Jahren Schwerpunkt der ärztlichen Versorgung sein, forderte Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich. 6000 Parkinsonkranke gebe es im Saarland. Zähle man die Angehörigen dazu, könne man von rund 12 000 Menschen sprechen, die von den Folgen der Krankheit betroffen seien.

Zentren der Parkinson-Behandlung und Betreuung der Patienten sind das Parkinson-Kompetenzzentrum Saar in Saarbrücken-Dudweiler und die DRK-Kliniken in Merzig und Mettlach, die beide Komplexbehandlungen für Menschen von Morbus Parkinson anbieten.

Veranstalter und Kooperationspartner des Parkinsontages waren die DRK-Klinik Mettlach, die SHG Klinik Merzig und die DRK-Saarland Trägergesellschaft.