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Ortsvorsteher Manuel Kerber freut sich über die Anbindung von Orscholz

Saarschleifenbus für Orscholz : Ortsvorsteher sieht große Chance in neuer Buslinie

Manuel Kerber, Ortsvorsteher von Orscholz, begrüßt die Einrichtung des sogenannten Saarschleifenbusses, der ab dem kommenden Jahr an Wochenenden von Merzig über Orscholz nach Nennig pendelt (die SZ berichtete).

„Es ist klasse, dass ein solches Angebot zum einen für die Bürger unserer Gemeinde und zum anderen für die vielen Touristen geschaffen wurde“, sagt Kerber. Der CDU-Politiker sieht darin eine große Chance für die Region und insbesondere für Orscholz. Bei der Fahrt von der Kreisstadt in den Perler Ortsteil halte der Saarschleifenbus auch an der Rehaklinik in Orscholz. Dadurch könne auch der Ort vom Autoverkehr entlastet werden, wenn mehr Touristen auf den Bus umstiegen, sagt Kerber. „Besonders der Verkehr bereitete vielen Anwohnern in der vergangenen Saison Probleme.“

Nach Ansicht von Kerber ist neue Fahrplan nur der erste Schritt zum Ziel: „Es ist jetzt wichtig, das neu geschaffene Angebot richtig zu bewerben und auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, wie einfach es ist mit dem Bus unsere Gegend zu erkunden. Nur so können wir die Entlastung für die Anwohner schaffen und gleichzeitig die Touristen und Einheimischen zum Bus bringen.“ Er forderte die Verantwortlichen der Stadt Merzig sowie den Gemeinden Perl und Mettlach, ein entsprechendes Konzept zu entwickeln. „Das geht nur gemeinsam. Hier sehe ich für Orscholz und Mettlach – vor allem auch die Saarschleifen-Touristik – in der Pflicht. Es reicht nicht aus, eine neue Buslinie einzuführen“, ergänzt er. „Vielmehr bedarf es einem einheitlichen Werbe- und Maßnahmenkatalog. Und das nicht erst im Jahr 2022, sondern am besten mit Start der neuen Linie. Nur so können wir langfristig die Autos in den Zentren reduzieren.“