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Mettlach: Trainer Gläsner fordert mehr Risiko von seinem Team

Mettlach: Trainer Gläsner fordert mehr Risiko von seinem Team

Der SV Mettlach hinkt in der Fußball-Saarlandliga ein wenig den eigenen Ansprüchen hinterher. Vor dem Heimspiel gegen den FSV Jägersburg stehen die Blau-Weißen nur auf Rang zehn. Trainer Christoph Gläsner fordert mehr Risiko.

Der SV Mettlach ist mäßig in die Saison der Fußball-Saarlandliga gestartet. Vor dem Heimspiel an diesem Samstag um 16 Uhr gegen den Tabellendritten FSV Jägersburg stehen die Blau-Weißen mit zehn Punkten auf Rang zehn im Klassement. Zuletzt blieb Mettlach in der Liga fünf Mal in Serie ohne Sieg.

Dabei war die Erwartungshaltung vor Saisonbeginn riesig. Viele Ligakonkurrenten sahen in Mettlach einen Titelfavoriten. "Ich habe ja von Anfang an gesagt, dass ich das nicht so sehe. Trotzdem haben wir momentan definitiv fünf bis sechs Punkte zu wenig", erklärt SVM-Trainer Christoph Gläsner.

Vor allem im Angriff hapert es bei seinem Team. Der Abgang von Torjäger Salvatore Frenda schmerzt in Mettlach doch mehr als gedacht. Der zur FSG Bous abgewanderte Stürmer war vergangene Saison mit 21 Treffern der beste Angreifer des SVM. "Er konnte auch mal ein Spiel alleine entscheiden. Unser Neuzugang Thomas Will hat diese Qualität in einigen Begegnungen zwar auch gezeigt, aber Thomas ist ja nun bis zur Winterpause weg", sagt Gläsner. Will, der bislang acht der insgesamt elf Mettlacher Saisontreffer erzielt hat, ist in dieser Woche zu einem Auslandssemester nach Lissabon geflogen (wir berichteten).

Die anderen Mettlacher Angreifer sind derzeit nicht in Top-Form. Andreas Becker und Daniel Mohm klebt das Pech an den Füßen, Christopher Wendel ist nach auskuriertem Kreuzbandriss noch nicht wieder ganz der Alte. Wendel fällt nun zudem noch wegen einer Zerrung 14 Tage aus. "Aber auch die Mittelfeldspieler sind jetzt mal gefordert zu treffen", sagt Gläsner. "Ich fordere von meinen Spielern mehr Risiko im Abschluss. Das haben wir die Woche im Training auch geübt. Und das sah teilweise schon ganz gut aus", erklärt der Übungsleiter.