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Kommentar zum Lärm an der Saarbrücke in Mettlach

Kommentar zum Lärm an der Saarbrücke : Das Achselzucken des Landesbetriebs

Eines haben der Bau des Berliner Flughafens, der Bau der Elbphilharmonie in Hamburg und die Sanierung der Mettlacher Brücke gemeinsam: Jahrelang ist an ihnen gewerkelt worden – für viel Geld und auf Kosten der Steuerzahler.

Überwiegt in Hamburg die Begeisterung über den neuen Kulturtempel, heben in der Bundeshauptstadt mittlerweile Flieger ab, knirscht es wenige Jahre nach einer aufwendigen Sanierung der Saarbrücke schon wieder mächtig im Gebälk. Pfusch am Bau? Die Verantwortlichen vom LfS reagieren darauf weitgehend mit Achselzucken, verweisen auf statische Besonderheiten und Grundlagen der Wetterkunde.

Die Mettlacher Brücke war seit jeher eine Hängebrücke. Daran hat sich doch nichts geändert. Und in unseren Breitengraden ist es normal, dass ein Sommer Hitze mit sich bringt. Der sarkastische Spruch, der einst über die unendliche Geschichte in Berlin die Runde machte, lässt sich wunderbar auf Mettlach umformulieren: „Wäre es mittlerweile nicht einfacher, Mettlach komplett abzubauen und neben einer funktionierenden Brücke wieder hochzuziehen?“