Fünf Ortsvorsteher in der Gemeinde Mettlach wurden im Amt bestätigt

Mettlach : Ortsräte der Gemeinde Mettlach konstitutiert

In Mettlach, Bethingen, Faha und Wehingen sind die jeweiligen Ortsvorsteher in ihren Ämtern bestätigt worden.

Eine durchaus veränderte Sitzverteilung hat die Kommunalwahl für den Hauptort Mettlach in der Saarschleifen-Gemeinde gebracht. Die CDU verfügt noch über fünf statt sechs Mandate, die SPD konnte statt vier noch zwei sowie die FDP ihren einen Sitz behalten. Derweil sind neu die FBM mit zwei und die Linkspartei mit einem Mandat vertreten.

Zehn der elf Ratsmitglieder waren zur konstituierenden Sitzung unter Bürgermeister Daniel Kiefer erschienen, ein Mitglied der FBM fehlte entschuldigt. Nach geheimer Wahl und bei nur einem Wahlvorschlag heißt der alte und neue Ortsvorsteher Heiner Thul (CDU), der mit zehn Ja-Stimmen in seine vierte Amtsperiode gewählt wurde. „Es ist weiterhin eine Ehre für mich, Ortsvorsteher von Mettlach sein zu dürfen. Ganz besonders freue ich mich über die einstimmige Zustimmung zur Wiederwahl. Diese ist für mich Ansporn, mit allen Ortsratsmitgliedern gedeihlich und zum Wohle des Ortsteiles Mettlach zusammenzuarbeiten“, bedankte sich Thul bei den Ratsmitgliedern.

Die Wahl zum stellvertretenden Ortsvorsteher gestaltete sich derweil etwas schwieriger. Günther Leinen (FDP), bisher schon drei Perioden in diesem Amt, wurde vom Ortsvorsteher vorgeschlagen. Seitens der SPD gab es den Wahlvorschlag Uwe François, und Ratsmitglied Corneille Troes von der Linksfraktion schlug sich selbst vor. Bei zehn abgegebenen gültigen Stimmen fielen auf Leinen fünf, auf François vier Stimmen und auf Troes eine Stimme. Da kein Vorschlag die absolute Mehrheit für sich verbuchen konnte, erfolgte eine weitere geheime Wahl, nach der jeweils fünf Stimmen auf die Bewerber Leinen und François fielen. Die durch das Los herbeigeführte Entscheidung fiel auf den Vorschlag Leinen.

Neben Heiner Thul und Leinen gehören dem Ortsrat an: Josef Hermann, Christoph Schramm, Viviane Schramm, Elisabeth Thul (alle CDU), Uwe François, Dorothea Kühner (SPD), Norbert Schilz, Ulrike Spanier (FBM) und Corneille Troes (Die Linke).

Dem Ortsrat in Bethingen gehören statt neun nur noch acht Mitglieder an, sieben davon aus den Reihen der CDU: Axel Bilz, Rainer Borens, Bernd Kettenhofen, Reiner Moos, Julian Schamper, Andrea Steimer und Renate Ringling. Der neunte Sitz wäre ebenfalls der CDU zugefallen, aber es war kein weiterer Bewerber auf deren Kandidatenliste vorhanden. Karl-Heinz Zehren von der FBM komplettiert den Ortsrat.

Einstimmig wurde Bernd Kettenhofen erneut zum Ortsvorsteher gewählt, geht damit in seine zweite Amtszeit. Ebenso einstimmig wurde Renate Ringling, die entschuldigt fehlte, zur stellvertretenden Ortsvorsteherin neu gewählt. Für den Fall ihrer Wahl hatte sie bereits schriftlich diese angenommen. Kettenhofen bedankte sich bei Bürgermeister Daniel Kiefer für die angebotene weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit, dankte den ausgeschiedenen Ortsratsmitgliedern für die geleistete Arbeit zugunsten des Heimatortes und auch bei den Wählern für das Vertrauen. Mit dem neuen Ortsrat forderte er ebenfalls eine gute Zusammenarbeit ein.

Im Ortsteil Faha gab es ebenfalls nur einstimmige Wahlergebnisse. Stefan Thielen, im Hauptberuf Landtagsabgeordneter, hatte im Oktober 2017 das Amt des Ortsvorstehers von Norbert Anton, der seit 2009 im Amt gewesen war, übernommen. Die Wiederwahl erfolgte mit neun Ja-Stimmen. Ebenfalls einstimmig wurde Ralf Gerntke als Thielens Stellvertreter wiedergewählt, der damit in seine zweite Periode geht.

Ortsvorsteher Thielen nannte die beiden zurückliegenden Jahre eine Probezeit als Ortsvorsteher. „Es bereitet mir Freude, an der Entwicklung meines Heimatdorfes mitwirken zu können“, sagte Thielen. Aufgabenschwerpunkte für die bevorstehende Amtszeit sei der weitere Ausbau der Dorfstraße, Baulanderschließung, Beseitigung von Leerständen sowie die Zusammenarbeit und Sauberkeit im Ort.

Unterstützt wird er dabei neben seinem Stellvertreter Ralph Gerntke noch von Heike Gerntke, Egon Häp, Beatrix Hein, Thomas Holbach, Bernhard Schmitt und Josef Temmes (alle CDU) sowie von Guiseppe Patti (parteilos).

Auch im Ortsteil Wehingen ist der neue Ortsrat mit neun Sitzen konstituiert. Unter der Versammlungsleitung von Bürgermeister Kiefer wurde Stefan Ollinger (CDU) einstimmig zum Ortsvorsteher wiedergewählt und geht damit in seine dritte Amtsperiode. Als seine Stellvertreterin steht ihm weiterhin Astrid Hopperdietzel, die jetzt der CDU angehört, zur Seite, die mit sieben Ja- und zwei Nein-Stimmen gewählt wurde. Andere Wahlvorschläge gab es nicht.

Wie bei allen Ortsräten hatte der Verwaltungschef alle Mitglieder per Handschlag verpflichtet. Dem Wehinger Ortsrat gehören neben Ollinger und Hopperdietzel noch Nadja Greweldinger, Josef Pinter, Dr. Michael Scholten und Alexander Ullinger (alle CDU) an, dazu kommen Michael Döbrich und Jeremia Franke (AUF) sowie Helmut Reuter (FBM).

„Die Aufrechterhaltung der Ortsteile und Ortsräte ist nach meinen Erfahrungen im Interesse der Dorfentwicklung wichtig“, sagte Ortsvorsteher Stefan Ollinger, denn unter Einbindung der Vereine habe man in Wehingen viel erreichen können. Nicht nur Neues zu schaffen, sondern das Erreichte zu erhalten sei nach seinen Worten für ihn wichtig, genauso aber auch ein gutes, einvernehmliches Zusammenhalten im Rat und im Ort. Dies wünsche er sich für die Zukunft.

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