Ein Konzert für den Weltfrieden

Die Gästeliste des Konzertes in Mettlach konnte sich sehen lassen: der koreanische Generalkonsul und in Vertretung der Ministerpräsidentin Staatssekretär Spies. Schließlich gab es auch ein Konzert für den Weltfrieden.

Zu einem Konzert für den Weltfrieden hatte die im Saarland lebende Organistin und Chorleiterin Kyung-Suk Shin-Kiefer in das Refektorium der Alten Abtei Mettlach geladen und die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer als Schirmherrin gewinnen können. Die Moderation für diese besondere Veranstaltung hatte Daniel Mollard übernommen, der gleich hochkarätige Gäste ansagte. Der koreanische Generalkonsul Chang Rok Keum von der Bonner Außenstelle der Koreanischen Botschaft und im Auftrag der Ministerpräsidentin Staatssekretär Dr. Axel Spies begrüßten die Besucher, bevor die Musiker aus Südkorea und Luxemburg Werke von Georg Händel, Friedrich Chopin, Astor Piazzolla, koreanische traditionelle instrumentale Musik und Gesang sowie Arien aus Opern und Operetten vortrugen. Pierre Kremer (Flügelhorn) und Katrin Reifenrath (Klavier ) aus dem Großherzogtum überzeugten ebenso wie die Koreaner Yeo Jin Yoon (Geige) und Keun Jeong Choi (Klavier ). Ganz ungewohnte und außergewöhnliche Klänge brachte Eun-Ja Youn mit dem Geomumgo, einem alten Koreanischen Instrument, dem Publikum zu Gehör. Franz Lehars "Du bist mein ganzes Herz" und "Lippen schweigen", gesungen von der Sopranistin Kyung-Suk Shin-Kiefer und dem Tenor Byung-Jin Kim, begeisterten vollends das Publikum. Die koreanischen Musiker waren zuvor für ein Konzert nach Luxemburg gekommen und machten für diese Veranstaltung eigens einen Abstecher an die Saar, bevor sie wieder in ihre Heimat zurückflogen.

Zu Beginn des zweiten Teils berichtete Martin Lessenthin von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte mit Sitz in Frankfurt am Main über gravierende Menschenrechtsverletzungen im kommunistischen Nordkorea. Er machte auf eine ebenfalls an diesem Abend gezeigte Fotoausstellung der koreanischen Botschaft aufmerksam, die viele der barbarischen Handlungen in den Gefangenenlagern des nordkoreanischen Regimes dokumentierte.

Spendensumme von 2500 Euro

In seinen Schlussworten bedankte sich der Mettlacher Bürgermeister Daniel Kiefer bei allen Beteiligten und den Unterstützern der gelungenen Veranstaltung, zu denen neben der Botschaft Korea, Außenstelle Bonn, auch die Villeroy & Boch AG, Arts Council Korea und das Conservatoire de Musique Luxemburg gehörten. Am Ende baten die Veranstalter um eine Spende für die Yoemyung Schule in Seoul, die speziell geflüchtete Jugendliche aus Nordkorea unterrichtet.

Die rundum gelungene Veranstaltung brachte eine Spendensumme von 2050 Euro zusammen, zu der Pastor Schmitt mit 500 Euro von der Pfarrgemeinde Mettlach beigetragen hatte.