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Buntspecht freut sich über gedeckten Tisch

Buntspecht freut sich über gedeckten Tisch

Einen nicht eben alltäglichen Besucher begrüßte SZ-Leser Erich Gent am ersten Weihnachtstag auf seiner Terrasse: Ein Buntspecht ließ sich den Meisenknödel, den unser im Mettlacher Ortsteil Keuchingen wohnender Leser in seinem Garten an einem Baum direkt neben der Terrasse aufgehängt hatte.

"Vom November ab füttern wir die Vögel. Dazu hängen wir unter anderem Meisenknödel in den direkt an die Terrasse angrenzenden Baum, auch ein Futterhäuschen mit Sonnenblumenkernen hängt in diesem Baum", erzählt Gent. Und obwohl die Temperaturen in diesem Jahr bislang nicht allzu winterlich sind, nehmen die gefiederten Zeitgenossen rund um Gents Anwesen das Angebot gerne an. Zumal es der Natur- und Tierfreund dabei nicht belässt, sondern sogar noch einiges draufpackt: "Auf der Terrasse befindet sich zusätzlich noch ein Blumentopfuntersetzer mit Fettfutter, Rosinen, Haferflocken und Erdnussbruch", schildert unser Leser. Was Wunder, dass sein Fazit so ausfällt: "Das Futterangebot wird sehr gut angenommen. Es ist ein ständiges Treiben zu beobachten."

Hauptsächlich Blaumeisen seien es, die sich die Meisenknödel und das übrige Futterangebot schmecken lassen, sagt Gent. Doch dann, an Weihnachten, schaute auch besagter Specht vorbei und nahm den "gedeckten Tisch" unter die Lupe. "Es war nicht der erste Besuch eines Spechtes, aber doch eher selten ist er zu sehen", sagt Erich Gent. Dies liege nach seinen Erfahrungen daran, dass die Tiere ausgeprägt scheu seien und bei der kleinsten Störung ("sprich Bewegung hinter dem Terrassenfenster") auf und davon flögen. Doch dieses Exemplar fühlte sich beim üppigen Futterangebot so wohl, dass es sich sogar fotografieren ließ - was Erich Gent als "kleine Sensation", zumindest aber als Glücksfall betrachtet.