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Bitter: Mettlach verliert durch ein Eigentor in der Nachspielzeit

Bitter: Mettlach verliert durch ein Eigentor in der Nachspielzeit

Fußball-Saarlandligist SV Mettlach bleibt in der Liga auch nach der Rückkehr des lange verletzten Sturmduos Andreas Becker (Bänderriss ) und Christopher Wendel (Knie- und Fußverletzung) in der Krise. Durch ein Eigentor von Benjamin Kremer in der Nachspielzeit verlor der SV das Kellerduell beim bisherigen Tabellen-Vorletzten FV Siersburg am Samstag mit 0:1. Kremer wollte den Ball nach einer scharfen Hereingabe von Frederic Britten klären, doch stattdessen prallte die Kugel von seinem Schienbein ins eigene Netz. Nach dieser Niederlage ist Mettlach nun in der Tabelle Zweitletzter.

"Wir hatten ein Chancenplus von 4:2, aber wir haben die Dinger nicht gemacht", stöhnte Mettlachs Sportlicher Leiter Bernd Schwebach nach der fünften Niederlage im siebten Saisonspiel. Eine Großchance hatte auch Andreas Becker, der erstmals in dieser Saison in der Liga wieder von Beginn an spielte. Er steuerte nach einer halben Stunde alleine aufs Siersburger Gehäuse zu, brachte den Ball aber nicht im Gehäuse unter. Sturmpartner Wendel saß zu diesem Zeitpunkt noch auf der Bank. Er wurde eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselt. "Man darf von den beiden jetzt nicht erwarten, dass sie direkt nach so langen Verletzungspausen das Ruder herumreißen", erklärte Schwebach. "In Siersburg war aber zu sehen, dass sie unser Offensivspiel beleben."

Am Samstag steht für Mettlach das nächste Kellerduell auf dem Programm. Um 15.30 Uhr empfangen die Blau-Weißen das noch sieglose Schlusslicht Spvgg. Quierschied (zwei Punkte). Vor dieser wichtigen Partie sagt Schwebach: "Für uns ist es jetzt wichtig, mit der Situation anständig umzugehen. Wir müssen die Ruhe bewahren und sauber weiterarbeiten, dann kommen wir auch da hinten raus." Trainer Christoph Gläsner sitzt weiter fest im Sattel: "Eine Trainer-Diskussion gibt es bei uns definitiv nicht", stellt Schwebach klar.