Metereologisch immer treffend

Metereologisch immer treffend

WetterberichtMetereologisch immer treffendZur wöchentlichen Kolumne "Alle Wetter" von Patrick GinsbachLieber Herr Ginsbach, Ihre Wetterberichte habe ich regelmäßig mit Interesse gelesen. Metereologisch immer treffend, so umfassend und dennoch unprätentiös erzählt. Ich werde Sie vermissen. Wünsche Ihnen alles Gute auf Ihrem weiteren Weg

WetterberichtMetereologisch immer treffendZur wöchentlichen Kolumne "Alle Wetter" von Patrick GinsbachLieber Herr Ginsbach, Ihre Wetterberichte habe ich regelmäßig mit Interesse gelesen. Metereologisch immer treffend, so umfassend und dennoch unprätentiös erzählt. Ich werde Sie vermissen. Wünsche Ihnen alles Gute auf Ihrem weiteren Weg. Merci pour cette météo agréable à lire même par mauvais temps. Edith Becker, Dillingen KommunalpolitikDie Regierung, die Bürger verdient haben Zu: "Rat ist kein Kindergarten", SZ vom 27/28. FebruarSZ-Redakteur Wolf Porz lässt sich schimpfend darüber aus, welch kindergartenartige Verhältnisse doch im Perler Gemeinderat herrschen. Dabei kippt er das Kind mit dem Bade aus, schert alles über einen Kamm. Es ist durchaus schick, sich über die unfähigen und tollpatschigen Politiker, ob in der Kommune oder in größeren Aktionsradien, abfällig auszulassen. Es passt so schön zu der viel und gerne bemühten Politikverdrossenheit des Bürgers. Und nun Herr Porz? Was folgern Sie denn als Lösungssatz daraus! Was müssen die Bürger denn besser machen? Mehr SZ lesen? Gar nichts schlagen Sie vor. Nicht einmal eine winzige Idee, wie die auch für die um Ernsthaftigkeit bemühten Kommunalpolitiker unbefriedigende Situation zum Besseren verändert werden könnte. Und sollte der Kommentar es den Lesern auch anders suggerieren, es gibt trotzdem auch unter den Gemeinderatsmitgliedern sehr engagierte Bürger, die sich ohne Lohn mit sehr seltener Anerkennung in ihrer Freizeit ernsthaft um die Belange der Gemeinde bemühen. Wenn es diesen Gemeinderat nicht gäbe, welchen hätten Sie denn zu bieten? Die Bürger bekommen die Regierung, die sie verdient haben. Wenn sich sehr viele Bürger die Finger nicht mit unpopulären Entscheidungen "schmutzig" machen wollen, der ständigen Kritik nicht aussetzen wollen, wenn sie Besseres mit ihrer Freizeit zu tun haben, dann gehen sie eben überall hin, nur nicht in die Politik. Schlimmer noch, sie interessieren sich nur noch für die Probleme und nicht mehr für die Lösungen. Die SZ trägt mit einem solchem Kommentar nicht dazu bei, dass sich das ändert. Im Gegenteil, sie verstärkt den Effekt, der anprangert wird. Es ist doch wie im Sport: Kann eine Sportart aus einem Aktivenstamm schöpfen, dann steigt das Niveau der Spitzenleistung. Finden sich weniger Sportler, dann leidet die Qualität. Sie sollten also eher Werbung dafür machen, dass mehr Bürger sich berufen fühlen, sich einzubringen oder wenigstens mal das Amtsblatt zum besseren Verständnis der Zusammenhänge zu lesen als diese zum Lammentieren zu ermuntern. Von Nörglern haben wir in Deutschland schon genug. Und wo bleibt Ihr Erklärungsansatz? Wir haben mit dem neuen Kommunalwahlrecht auch Parteien in den Räten, die es bei der vormals geltenden Fünf-Prozent-Hürde nicht dorthin geschafft hätten. Das neue Recht sollte mehr Demokratie und Pluralität in die Räte bringen. Der von Wolf Porz zitierte Kindergarten ist einer der möglichen, daraus folgenden Nachteile. Zudem wurd vergessen zu sagen, dass die Bürger sehr bewusst die bestehenden Mehrheitsverhältnisse nicht aufrecht erhalten wollten. Die Stabilität, die viele Bürger gewohnt waren, wollten sie gerne mal mit dem "Neuen" tauschen. Damit nimmt der Bürger auch Risiken in Kauf. Alles hat seinen Preis! Wenn es auf jede Stimme ankommt, um Fraktionsstatus zu erreichen, um Ausschussteilnahme zu gewährleisten, um ein Mehr für Richtungsentscheidungen zu bekommen, dann fühlen sich manche Einzelkämpfer eben zu solchen Austritts-Bocksprüngen berufen. Das gilt natürlich nicht nur für Perl. Diese Wahrheiten sollte man nicht unterschlagen.Kurt und Margit Willkomm, Sinz WindenergieGewachsene Struktur wird erschüttertZu verschiedenen Artikeln über die geplanten Windräder in WeiskirchenUnsere Waldlandschaft, gesäumt von Wiesen- und Ackerflächen, gegliedert durch Bachläufe, ist ein Naturgeschenk, das nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Diese Wertschätzung findet in den Schutzgebieten ihren Ausdruck und im Prädikat "Heilklimatischer Kurort" ihre Anerkennung. Das Naturschutzgebiet "Holzbachtal" ist der Edelstein unserer Waldlandschaft; Hoher Fels und Iltisfels sind die Schmuckstücke darin. Wanderwege begleiten den Bach oder durchqueren das Tal. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt das Landschaftsschutzgebiet "Wildpark Rappweiler". Beide Schutzgebiete bilden einen Verbund; der Parkplatz beim Wildpark ist Ausgangs- und Endpunkt mancher Wanderung. Diese Einheit von Naturschutz und Landschaftsschutz ist für die Ortsteile Weiskirchen und Rappweiler-Zwalbach ein einmaliges Qualitätsmerkmal.Die in Jahren gewachsene Struktur, ausgezeichnet mit dem Zertifikat "Premium", wird durch die geplanten Windräder erschüttert. Der Höhenweg, der Zwei-Tälerweg, der Erholungsraum Wildpark werden durch die geplanten Riesenwindräder in vielfacher Art beeinträchtigt. Matthias Kuhn,Weiskirchen OrtsumgehungWie viele Bäume werden fehlen?Zum Leserbrief "Deutliche Entlastung", SZ vom 4. MärzDie Gefährlichkeit der Bezirksstraße in Besseringen vor allem für Kinder und alte Menschen steht außer Frage, ich selbst habe auch ein schulpflichtiges Kind, das ich aber selbst im Wohngebiet zum Schutz vor Rasern immer an der Hand halten musste. Auf den Plänen zur kommenden Trasse ist natürlich nicht zu erkennen, wie viele Bäume jetzt fehlen, da muss man sich vielleicht doch einmal zum Ort des Geschehens bewegen. Aber das kann Herr Welsch ja dann in vier Jahren tun, wenn alle Spuren wieder zugewachsen sind. Dann kann er sich nach all den Strapazen um die Ortsumgehung auf den überaus gepflegten Ruhebänken im Besseringer Wald ausruhen. Andrea Müller, Besseringen