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Zeltpalast wurde zur Sport-Arena

Zeltpalast wurde zur Sport-Arena

800 begeisterte Zuschauer hielten den Atem an, als die Welt-Elite des Stabhochsprungs im Merziger Zeltpalast durch die Lüfte schoss. Das Publikum saß bis an den Rand der Matte, musste sogar aufpassen, nicht von einem Stab getroffen zu werden. Die Menge klatschte im Rhythmus der Musik, wenn die Leichtathleten blitzschnell auf den Absprungpunkt zuliefen. Dann war für einen Moment absolute Stille im Zelt. Alle Augen waren auf die Latte gerichtet, und den fliegenden Athleten. Sobald er drüber war, frenetischer Jubel. Wenn die Latte fiel, gab es ein lautes Raunen der Enttäuschung - der Zeltpalast wurde am Samstag zur Sport-Arena. "Eine großartige Athmosphäre, wir sind noch nie in einem Zelt gesprungen", schwärmte der Stabhochsprung-Weltmeister Raphael Holzdeppe vom Neujahrsspringen in Merzig (die SZ berichtete). Der Zeltpalast glich an diesem Abend einem römischen Amphietheater, in dem die Gladiatoren ihr Bestes gaben. Besonders spannend wurde es, wenn der Springer die Latte zwar berührte, diese aber nicht runter fiel, sondern nur in der Halterung bedrohlich wackelte - endlose Sekunden für die bereits auf der Matte liegenden Athleten und das mitfiebernde Publikum. Moderiert wurde die Veranstaltiung von Anja Fröhlich aus Menningen, Redakteurin beim ZDF-Sportstudio. An ihrer Seite stand Wolf Porz von der SZ. Fröhlich war zusammen mit dem verletzten Springer Björn Otto für das sportliche Geschehen zuständig. Nicht-Sportler Porz kam sich bei dem Sport-Event eher vor "wie ein Vegetarier bei der Metzger-Innung" und widmete sich Sponsoren und Ehrengästen. Fröhlich und Porz lieferten eine unterhaltsame Moderation und warfen sich - zum Amüsement des Publikums - die Bälle zu. Nachdem alle anderen Springer ausgeschieden waren, hatte Karsten Dilla als letzter die Möglichkeit das Springen für sich zu entscheiden. Bei seinem letzten Versuch - die Latte lag auf 5,40 Meter - hatte er die ganze Arena hinter sich. Alle brüllten seinen Namen und feuerten ihn mit aller Kraft an. Sobald er abhob, ahnten einige seinen Erfolg schon voraus und fingen an zu jubeln. Die Welle der Euphorie schien ihn tatsächlich über die Latte zu tragen. Mit ohrenbetäubendem Applaus und Standing Ovations feierten die Zuschauer den Sieger. "Mehr war leider nicht drin, aber im nächsten Jahr will ich meinen Titel verteidigen!", kündigte der Springer an. Vor und nach dem Springen standen die Magic Artists auf der Bühne, die im Zeltpalast vor Jahren ihren Durchbruch feierten. Anfangs gab es eine beeindruckende Feuershow samt funkensprühender Geige. Dann verzauberten sie mit einer atemberaubenden Artistik- und Lichtshow. Schlielich verkündete Frontfrau Katja: Magic Artists sind im September wieder im Zeltpalast. Nach wenigen Tagen war der Zeltpalast bereits komplett ausverkauft. Das deutete den Erfolg des ersten Merziger Neujahrsspringen schon an. Doch dass die Kombination aus Zirkuszelt, Leistungssport und einer Akrobatikshow mit den Magic Artists so gut ankommt, hätte sich nicht einmal der Merziger Bürgermeister Marcus Hoffeld erwartet: "Wir haben hier ein tolles Springen und eine tolle Show erlebt", lobte der Stadtvater begeistert. "Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis war sensationell und lief bei diesem Projekt völlig ohne Probleme", betonte Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich. "Unser Ziel ist es, das Ganze im nächsten Jahr zu wiederholen", fügte Hoffeld hinzu. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger war als Leichtathletin auch begeistert: "Eine super Sache, toll organisiert, es ruft nach einer Neuauflage!" "Wir kommen im nächsten Jahr gerne wieder", da waren sich die Athleten einig. Und auch das Merziger Publikum war angetan vom Event : "Weder im Fernsehen noch im Stadion bekommt man einen solch tollen Einblick", staunte Manfred Wilbois aus Mettlach. "Ich bin Leichtathletikfan, aber so nah kommt man normalerweise nicht ran", schloss sich Fritz Thome an. "Alles hat geklappt"

800 begeisterte Zuschauer hielten den Atem an, als die Welt-Elite des Stabhochsprungs im Merziger Zeltpalast durch die Lüfte schoss. Das Publikum saß bis an den Rand der Matte, musste sogar aufpassen, nicht von einem Stab getroffen zu werden. Die Menge klatschte im Rhythmus der Musik, wenn die Leichtathleten blitzschnell auf den Absprungpunkt zuliefen. Dann war für einen Moment absolute Stille im Zelt. Alle Augen waren auf die Latte gerichtet, und den fliegenden Athleten. Sobald er drüber war, frenetischer Jubel. Wenn die Latte fiel, gab es ein lautes Raunen der Enttäuschung - der Zeltpalast wurde am Samstag zur Sport-Arena. "Eine großartige Athmosphäre, wir sind noch nie in einem Zelt gesprungen", schwärmte der Stabhochsprung-Weltmeister Raphael Holzdeppe vom Neujahrsspringen in Merzig (die SZ berichtete). Der Zeltpalast glich an diesem Abend einem römischen Amphietheater, in dem die Gladiatoren ihr Bestes gaben. Besonders spannend wurde es, wenn der Springer die Latte zwar berührte, diese aber nicht runter fiel, sondern nur in der Halterung bedrohlich wackelte - endlose Sekunden für die bereits auf der Matte liegenden Athleten und das mitfiebernde Publikum.

Moderiert wurde die Veranstaltiung von Anja Fröhlich aus Menningen, Redakteurin beim ZDF-Sportstudio. An ihrer Seite stand Wolf Porz von der SZ. Fröhlich war zusammen mit dem verletzten Springer Björn Otto für das sportliche Geschehen zuständig. Nicht-Sportler Porz kam sich bei dem Sport-Event eher vor "wie ein Vegetarier bei der Metzger-Innung" und widmete sich Sponsoren und Ehrengästen. Fröhlich und Porz lieferten eine unterhaltsame Moderation und warfen sich - zum Amüsement des Publikums - die Bälle zu.

Nachdem alle anderen Springer ausgeschieden waren, hatte Karsten Dilla als letzter die Möglichkeit das Springen für sich zu entscheiden. Bei seinem letzten Versuch - die Latte lag auf 5,40 Meter - hatte er die ganze Arena hinter sich. Alle brüllten seinen Namen und feuerten ihn mit aller Kraft an. Sobald er abhob, ahnten einige seinen Erfolg schon voraus und fingen an zu jubeln. Die Welle der Euphorie schien ihn tatsächlich über die Latte zu tragen. Mit ohrenbetäubendem Applaus und Standing Ovations feierten die Zuschauer den Sieger. "Mehr war leider nicht drin, aber im nächsten Jahr will ich meinen Titel verteidigen!", kündigte der Springer an.

Vor und nach dem Springen standen die Magic Artists auf der Bühne, die im Zeltpalast vor Jahren ihren Durchbruch feierten. Anfangs gab es eine beeindruckende Feuershow samt funkensprühender Geige. Dann verzauberten sie mit einer atemberaubenden Artistik- und Lichtshow. Schlielich verkündete Frontfrau Katja: Magic Artists sind im September wieder im Zeltpalast. Nach wenigen Tagen war der Zeltpalast bereits komplett ausverkauft. Das deutete den Erfolg des ersten Merziger Neujahrsspringen schon an. Doch dass die Kombination aus Zirkuszelt, Leistungssport und einer Akrobatikshow mit den Magic Artists so gut ankommt, hätte sich nicht einmal der Merziger Bürgermeister Marcus Hoffeld erwartet: "Wir haben hier ein tolles Springen und eine tolle Show erlebt", lobte der Stadtvater begeistert. "Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis war sensationell und lief bei diesem Projekt völlig ohne Probleme", betonte Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich. "Unser Ziel ist es, das Ganze im nächsten Jahr zu wiederholen", fügte Hoffeld hinzu. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger war als Leichtathletin auch begeistert: "Eine super Sache, toll organisiert, es ruft nach einer Neuauflage!" "Wir kommen im nächsten Jahr gerne wieder", da waren sich die Athleten einig. Und auch das Merziger Publikum war angetan vom Event : "Weder im Fernsehen noch im Stadion bekommt man einen solch tollen Einblick", staunte Manfred Wilbois aus Mettlach. "Ich bin Leichtathletikfan, aber so nah kommt man normalerweise nicht ran", schloss sich Fritz Thome an.
"Alles hat geklappt"

Selbst Nicole Meyer aus Rehlingen-Siersburg, die als Wettkampfrichterin sonst nah dabei ist, war begeistert: "Ich bin bei vielen Wettkämpfen dabei, aber sowas wie hier im Zelt habe ich noch nicht erlebt." Für andere spielte nicht nur der Sport eine Rolle. "Mir hat die Kombination super gefallen, dass es nicht nur ein Sport-Event, sondern eine große Show war", sagte der 27-jährige Maik Jungfleisch aus Völkingen. Der Hauptverantwortliche des Events, Werner Klein von der Kreisverwaltung, zog auch eine positive Bilanz. "Alles hat geklappt, und ich denke, keiner hat den Zeltpalast an diesem Abend schlecht gelaunt verlassen". Was bei der After-Jump-Party bestätigt wurde. Die dauerte. . .

 Weltmeister vor dem Absprung: Raphael Holzdeppe im Zeltpalast.
Weltmeister vor dem Absprung: Raphael Holzdeppe im Zeltpalast.
 Zeltpalast: Wo sonst Musicals begeistern, zogen am Samstag Sportler die Zuschauer in ihren Bann.
Zeltpalast: Wo sonst Musicals begeistern, zogen am Samstag Sportler die Zuschauer in ihren Bann.
 Moderatorin Fröhlich mit Sieger.
Moderatorin Fröhlich mit Sieger.
 Feuershow der Magic Artists.
Feuershow der Magic Artists.
 Ein Selfie mit Sieger Carsten Dilla.
Ein Selfie mit Sieger Carsten Dilla.
 Weltmeister vor dem Absprung: Raphael Holzdeppe im Zeltpalast.
Weltmeister vor dem Absprung: Raphael Holzdeppe im Zeltpalast.
 Weltmeister vor dem Absprung: Raphael Holzdeppe im Zeltpalast.
Weltmeister vor dem Absprung: Raphael Holzdeppe im Zeltpalast.
 SZ-Redakteur Wolf Porz im Gespräch mit Haupt-Sponsor Michael Burkert, Saartoto (oben), Frank Jakobs, Sparkasse Merzig-Wadern (unten links), und Ministerin Monika Bachmann.
SZ-Redakteur Wolf Porz im Gespräch mit Haupt-Sponsor Michael Burkert, Saartoto (oben), Frank Jakobs, Sparkasse Merzig-Wadern (unten links), und Ministerin Monika Bachmann.

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HintergrundDas Neujahrs-Event wäre ohne die Mithilfe vieler Sponsoren nicht möglich gewesen. Dabei stachen die Sparkasse Merzig-Wadern, die Sparkassenfinanzgruppe und die Saarland Sportoto GmbH hervor. "Als Unterstützer des Sports war es für uns selbstverständlich zu helfen", sagte Sparkassenchef Frank Jakobs. Ein Highlight war für ihn die Veranstaltung schon zu Jahresbeginn. "Wir würden das Event nach dem tollen Premieren-Erfolg auch gern in Zukunft unterstützen", fügte er hinzu. "Auch mit uns ist im kommenden Jahr wieder zu rechnen", versprach Saartoto-Chef Michael Burkert . pha