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Wohnpark soll bis Ende 2017 fertig sein

Wohnpark soll bis Ende 2017 fertig sein

Neben exklusiven Eigentumswohnungen soll der „Wohnpark Hochwaldstraße“ Platz für eine Senioren-Wohngemeinschaft und eine integrative Kindertagesstätte bieten. Die Investoren warten auf grünes Licht von der Genehmigungsbehörde, um mit dem Bau beginnen zu können.

Nur noch wenige Wochen, dann soll der Startschuss fallen für das "von der Fläche her wohl größte Bauvorhaben der letzten Jahre in Merzig ", wie Bürgermeister Marcus Hoffeld es nennt: Auf dem Gelände des früheren Möbelhauses Walter zwischen Hochwaldstraße und Straße Am Gaswerk (Südkerntangente) soll der "Wohnpark Hochwaldstraße" entstehen. In zwei Gebäudekomplexen sollen insgesamt 52 exklusive Neubau-Wohnungen mit Gesamtgrößen zwischen 71 und 140 Quadratmetern entstehen, außerdem soll eine Senioren-Wohngemeinschaft sowie eine integrative Kindertagesstätte in dem Wohnpark unterkommen. Den aktuellen Stand der Planungen stellten Alexander Mathieu, dessen Firma AM Immobilien als Investor für das Zehn-Millionen-Euro-Projekt fungiert, sowie Otmar Mohr, dessen Architekturbüro die großflächige Wohnanlage konzipiert hat, nun dem Verwaltungschef der Kreisstadt vor.

Bau soll bald starten

Nach den Worten von Architekt Mohr ist der Bauantrag aktuell in der Bearbeitung bei der zuständigen Unteren Bauaufsicht beim Landkreis. "Wir sind zuversichtlich, dass wir im späten Frühjahr mit dem Bau beginnen können", sagte Mohr. Zunächst werde das Gebäude direkt an der Hochwaldstraße, die so genannte Kopfbebauung realisiert. In kurzem zeitlichen Abstand folge dann der zweite Komplex, der sich in Richtung Südkerntangente erstreckt, die so genannte Blockbebauung. Nach Ostern wird nach den Worten von Investor Mathieu die Vermarktung der 52 Eigentumswohnungen beginnen. Alle Wohnungen werden barrierefrei gebaut sein, besitzen einen Zugang über eine Tiefgarage und sind per Aufzug zu erreichen. Jeder der beiden Gebäudekomplexe bekommt eine separate Tiefgarage, zudem sind Stellplätze für Fahrräder und Rollatoren vorgesehen. Bei den Erdarbeiten für das Gebäude an der Hochwaldstraße könnte es nach Einschätzung von Mohr unter Umständen eine teilweise Sperrung der Straße erforderlich sein. Bürgermeister Hoffeld betonte jedoch: "Unser Ziel ist, dass wir weitere Verkehrseinschränkungen so weit wie möglich vermeiden wollen." Die Zufahrt zu dem Areal wird über die Straße Am Gaswerk erfolgen, das ist nach den Worten von Planer Mohr aus verkehrstechnischer Sicht die beste Lösung.

In der Kopf-Bebauung, also dem Gebäude an der Hochwaldstraße, sind nicht nur 18 Eigentumswohnungen geplant. Dort sollen, wie Alexander Mathieu erläutert, auch Räume für eine Senioren-Wohngemeinschaft entstehen.

Pflegedienst integriert

 So soll das Gebäude an der Hochwaldstraße, die so genannte Kopf-Bebauung, aussehen. Foto: Kulle-media
So soll das Gebäude an der Hochwaldstraße, die so genannte Kopf-Bebauung, aussehen. Foto: Kulle-media Foto: Kulle-media

Die Bewohner dort können eine Gemeinschaftsküche nutzen und je nach eigener Befindlichkeit zudem die Betreuungsangebote und Haushalts-Dienstleistungen eines ebenfalls dort angesiedelten Pflegedienstes in Anspruch nehmen. Dessen Angebote stehen auch den weiteren Bewohnern des Wohnparks auf Wunsch zur Verfügung. Investor Mathieu betont: "Es werden dadurch bei dem Betreiber des Pflegedienstes Arbeitsplätze gesichert und auch neu geschaffen." Für ihn liegt der größte Vorteil des Wohnparks in seiner absolut zentralen Lage: "Man kauft nicht nur eine Wohnung, sondern ein Stück Lebensqualität." Ärzte, Behörden, Schulen, Geschäfte und andere Dienstleistungseinrichtungen seien in unmittelbarer Nähe gelegen. Mathieu betont, die Käufer könnten ihre eigenen Vorstellungen bezüglich Ausstattung der Räume noch mit einbringen. Für Marcus Hoffeld ist der neue Wohnpark, auch dank er geplanten integrativen Kindertagesstätte, ein Angebot für alle Generationen". Ende 2017, Anfang 2018 soll das Projekt nach dem Willen der Investoren vollendet sein.