| 19:28 Uhr

Wer schützt den Hunde-Kuchen?

Merzig. Recht hat er, der Landwirtschaftsminister Schmidt: Nur wo Schnitzel draufsteht, darf auch Schnitzel drin sein. Nichts mehr mit vegetarisch-vegangem Etikettenschwindel! Weil der Herr Minister sonst wohl nicht viel zu tun hat, nahm er sich zum Jahreswechsel der aufklärerischen Aufgabe an, verwirrende Artikelbezeichnungen zu entwirren. Ein Soja-Würstchen ist nun mal kein Würstchen. Da müssen schon Ross und Reiter genannt werden. Also: Soja-Dingsbums oder vegetarisches Stück oder so. Daraus läuft es hinaus.

Recht hat er, der Landwirtschaftsminister Schmidt: Nur wo Schnitzel draufsteht, darf auch Schnitzel drin sein. Nichts mehr mit vegetarisch-vegangem Etikettenschwindel! Weil der Herr Minister sonst wohl nicht viel zu tun hat, nahm er sich zum Jahreswechsel der aufklärerischen Aufgabe an, verwirrende Artikelbezeichnungen zu entwirren. Ein Soja-Würstchen ist nun mal kein Würstchen. Da müssen schon Ross und Reiter genannt werden. Also: Soja-Dingsbums oder vegetarisches Stück oder so. Daraus läuft es hinaus.


Aus gut informierten Kreisen hört man: Dieser Vorstoß ist nur die Spitze des Eisbergs. Bald geht es auch anderen Produkten an den Kragen, deren Namen anderes verheißt, als dass, was wirklich drin ist. Auf Schmidts Liste stehen Begriffe wie Lakritz-Schnecken, Marzipan-Kartoffeln, Weinbrand-Bohnen, Fleisch-Käse. Am Ende der Kette: Kinder-Milchschnitten, Katzen-Zungen und Hunde-Kuchen.